Noch sechs Tage, dann beginnt Modern Warfare 4 offiziell
Der Oktober wird für „Call of Duty“-Fans noch einmal ziemlich voll.
Seit gestern:
Kampagne.
Ab Dienstag:
DMZ.
Und am kommenden Freitag schließlich:
alles.
„Call of Duty: Modern Warfare 4“ erscheint offiziell am 23. Oktober 2026.
Infinity Ward setzt dabei erneut auf jene drei großen Säulen, die inzwischen eng mit der Modern-Warfare-Reihe verbunden sind:
Kampagne,
Multiplayer
und DMZ.
Besonders interessant dürfte zum Start aber der klassische Mehrspieler werden.
Denn statt die Launchrotation hauptsächlich mit bekannten Karten aus früheren Teilen zu füllen, beginnt Modern Warfare 4 mit zwölf komplett neuen Core-Maps für 6-gegen-6-Partien.
Und die führen einmal quer um die Welt.
Zwölf neue Maps – keine reine Nostalgie-Rotation
Die komplette Launchliste lautet:
Cachette
Coal
Lithium
Lotus
Mumbai
Munition
Nautical
Reactor U92
Rooftops
Sentry
Silkworm
und
Transit 213.
Damit versucht Infinity Ward, eine ziemlich breite Mischung aus engen Innenräumen, urbanen Straßen, Industrieanlagen und offeneren Arealen anzubieten.
Vor allem eines ist bemerkenswert:
Alle zwölf Core-Karten sind neu.
Natürlich spielt Modern Warfare 4 weiterhin mit der eigenen Vergangenheit – dazu kommen wir gleich.
Aber die Basis des klassischen Multiplayer besteht diesmal nicht aus einem Best-of früherer Maps.
„Cachette“ führt in ein französisches Waffenlager
Eine der Karten kennen Beta-Spieler bereits.
Cachette liegt am Rand eines französischen Güterbahnhofs.
Ein verlassenes Weinlager und eine alte Werkstatt wurden dort zu einem versteckten Waffenlager umfunktioniert.
Das Ergebnis ist eine Karte mit mehreren engen Gebäuden, kurzen Sichtachsen und Außenbereichen rund um die Anlage.
Damit gehört Cachette zu jenen Maps, bei denen man wahrscheinlich ungefähr drei Sekunden nach dem Spawn bereits jemanden trifft.
Für gemütliche Landschaftsbeobachtung dürfte also wenig Zeit bleiben.
„Coal“ sieht ungefähr so gesund aus, wie der Name vermuten lässt
Coal spielt dagegen in einer verlassenen sowjetischen Kohleverarbeitungsanlage in einer abgelegenen Bergregion.
Zerfallene Industriegebäude.
Ein eingestürzter Schornstein.
Förderanlagen.
Verschmutztes Wasser.
Sehr viel Grau.
Wer sich bei Call of Duty schon immer gefragt hat:
„Wann darf ich endlich in einer ökologisch fragwürdigen Kohleanlage beschossen werden?“
2026 liefert Infinity Ward offenbar die Antwort.
In „Lithium“ wird eine mexikanische Raffinerie zum Schlachtfeld
Lithium verlegt die Kämpfe nach Mexiko.
Unterhalb der Sierra-Berge liegt eine Lithiumverarbeitungsanlage, die im Verlauf des Konflikts angegriffen wurde.
Die Industrieanlage kombiniert Produktionsbereiche mit Außenwegen und unterschiedlichen Höhen.
Auch diese Map war bereits während der Beta spielbar und gehört damit zu den Karten, mit denen viele Spieler zum Launch schon etwas Erfahrung besitzen.
Korea spielt im Multiplayer eine besonders große Rolle
Das überrascht wenig.
Schließlich ist die koreanische Halbinsel auch der zentrale Schauplatz der Kampagne.
Mehrere Karten greifen dieses Szenario direkt auf.
Lotus führt beispielsweise in ein südkoreanisches Fischerdorf nach einem amphibischen Angriff.
Dort kämpft man zwischen:
Marktständen,
Wohnhäusern,
einem Hostel,
Bootshäusern
und Gärten.
Munition spielt dagegen in einer nordkoreanischen Kommandoanlage inklusive Munitionslager, Hangars, Überwachungsräumen und Skybridge.
Und dann wäre da noch:
Reactor U92.
„Reactor U92“ klingt nicht nach einem besonders entspannten Arbeitstag
In einem koreanischen Reaktorkomplex ist etwas ziemlich gründlich schiefgegangen.
Elektrische Entladungen.
Ein überhitztes Auffangbecken.
Technische Schäden.
Und irgendwo dazwischen:
zwei Teams, die offenbar beschlossen haben, dass genau jetzt ein guter Zeitpunkt für Team Deathmatch wäre.
Infinity Ward beschreibt die Anlage als Schauplatz eines massiven Reaktorunfalls.
Damit dürfte Reactor U92 optisch zu den auffälligeren neuen Maps gehören.
Auf „Nautical“ wird sogar eine Fähre zum Kampfgebiet
Auch Nautical bleibt in Südkorea.
Diesmal geht es auf eine Fähre, die bei Sonnenaufgang versucht, ein größeres Konfliktgebiet zu verlassen.
Trümmer liegen auf den Decks.
Teile des Schiffes brennen.
Die verschiedenen Ebenen und Innenräume eines Schiffs dürften sich deutlich anders spielen als klassische Stadtmaps.
Schiffskarten besitzen in Call of Duty ohnehin eine gewisse Tradition.
Ob Nautical irgendwann denselben Ruf wie ältere Fanlieblinge bekommt, muss sich allerdings erst zeigen.
„Rooftops“ bringt uns nach New York
Einen kompletten Ortswechsel gibt es mit Rooftops.
Die Karte spielt auf verschneiten Dächern in New York.
Im Zentrum steht das fiktive „Hotel Times West“.
Gekämpft wird unter anderem zwischen:
Dachterrassen,
Gewächshaus,
Klimaanlagen,
Heizungsraum,
Oberlichtern,
Wäscherei
und sogar einem Taubenschlag.
Rooftops war ebenfalls bereits Teil der Beta.
Dabei dürfte vor allem das vertikale Spiel wichtig werden.
Und genau dafür besitzt Modern Warfare 4 ein neues beziehungsweise erweitertes Bewegungssystem.
Infinity Ward möchte wieder „boots on the ground“ – aber nicht unbeweglich
Der Begriff fällt bei Modern Warfare 4 auffällig häufig:
grounded.
Infinity Ward möchte sich klar von extrem futuristischen Bewegungsmechaniken mit Jetpacks oder komplett überzogener Akrobatik absetzen.
Das bedeutet allerdings nicht:
langsam.
Spieler können weiterhin sprinten, rutschen, klettern und ihre Bewegungen miteinander kombinieren.
Neu beziehungsweise erweitert wurden unter anderem Techniken wie:
Mantle Slide,
Mantle Momentum,
Mantle Steering,
Pipe Climb,
Hand Shimmy
und Climbing Jump.
Das Ziel:
mehr Kontrolle über Bewegung, ohne dass daraus wieder ein Science-Fiction-Parkour wird.
Oder anders gesagt:
Man kann komplizierter über eine Mauer klettern.
Man fliegt nur nicht mehr anschließend mit einem Raketenrucksack darüber.
„Silkworm“ setzt auf enge Straßen in Südkorea
Auch Silkworm war bereits in der Beta vertreten.
Hier landet man in einem dicht bebauten südkoreanischen Einkaufsviertel.
Wohnblocks.
Gassen.
Ein Convenience Store.
Gaming-Bereich.
U-Bahn-Eingang.
Das klingt nach einer klassischen Call-of-Duty-Karte für kurze Distanzen.
Wer gerne mit Scharfschützengewehr irgendwo 150 Meter entfernt auf einem Berg liegt, dürfte dort vermutlich andere Pläne entwickeln müssen.
„Transit 213“ verwandelt alte Busse in Deckung
Mit Transit 213 geht es nach Westindien.
Die Karte spielt auf einem überwucherten Parkplatz, auf dem zahlreiche alte Busse stehen.
Dazu kommen:
Werkstatt,
kleine Tankstelle,
Baustellen
und umliegende Wohnblöcke.
Auch Transit 213 war während der Beta spielbar.
Die Busse schaffen zahlreiche Sichtblockaden und enge Wege.
Und wenn die Geschichte von Call of Duty uns irgendetwas gelehrt hat, dann vermutlich:
Stelle sehr viele Fahrzeuge auf eine Multiplayer-Map und irgendwann explodiert garantiert eines davon.
„Sentry“ macht den Schneesturm zum Gegner
Sentry führt in eine nordkoreanische Militärbasis.
Hier kämpft man unter Whiteout-Bedingungen.
Schnee und schlechte Sicht gehören also ausdrücklich zum Szenario.
Die Karte verteilt ihre Gefechte unter anderem auf:
Wartungshallen,
Generatorräume,
Umspannwerk,
Kommandozentrum
und beschädigte Kasernen.
Damit unterscheiden sich die zwölf Karten nicht nur geografisch.
Infinity Ward versucht auch über Wetter, Sichtbedingungen und Architektur jeweils eine eigene Identität zu schaffen.
Und „Mumbai“ macht genau das, was der Name verspricht
Die Karte Mumbai spielt in einem dicht bebauten Wohnviertel der indischen Metropole.
Im Mittelpunkt steht ein viktorianischer Markt.
Eine Bahnlinie führt durch die eng bebauten Blocks.
Innerhalb dieses Gebietes befindet sich außerdem das Versteck eines Flüchtigen.
Mumbai besitzt damit gleichzeitig eine Verbindung zur Kampagne.
Denn auch dort gehört die indische Stadt zu den zentralen Schauplätzen.
Zwölf Maps sind allerdings noch längst nicht der gesamte Multiplayer
Hier ist die Formulierung wichtig.
Modern Warfare 4 startet mit zwölf neuen klassischen Core-6v6-Karten.
Das bedeutet nicht:
Das komplette Spiel besitzt nur zwölf Multiplayer-Areale.
Zusätzlich gibt es eigene Maps und Umgebungen für andere Modi.
Dazu gehören größere Ground-War-Schlachtfelder und spezielle Gunfight-Bereiche.
Und dann gibt es noch etwas, das Infinity Ward offenbar als einen der großen neuen Multiplayer-Hooks etablieren möchte:
Kill Block.
„Kill Block“ baut sich immer wieder selbst um
Die Idee ist ziemlich spannend.
Kill Block befindet sich in der fiktiven:
Westbridge Training Facility.
Dabei handelt es sich um eine modulare Trainingsanlage.
Die Arena besteht aus verschiedenen Abschnitten, die vor beziehungsweise zwischen Partien neu zusammengestellt werden.
Dadurch verändern sich:
Wege,
Deckungen,
Sichtlinien
und Kampfentfernungen.
Zum Launch sollen mehr als 500 mögliche Konfigurationen existieren.
Eine Map, die man also irgendwann komplett auswendig gelernt hat?
Theoretisch schwierig.
Dabei tauchen sogar bekannte Modern-Warfare-Orte wieder auf
Und hier kommt die bereits angekündigte Nostalgie zurück.
Einzelne Module von Kill Block orientieren sich an bekannten Bereichen aus der Geschichte von Modern Warfare.
Infinity Ward nennt unter anderem:
Crash
Highrise
und
Shoot House.
Diese Elemente können in unterschiedlichen Kombinationen innerhalb der modularen Arena erscheinen.
Damit bringt Modern Warfare 4 bekannte Schauplätze zurück, ohne sie einfach als unverändertes Remake in die normale 6v6-Rotation zu setzen.
Zumindest zum Start.
Was spätere Seasons machen, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Call of Duty und Neuauflagen alter Maps haben schließlich eine sehr stabile Beziehung.
Gunfight wird deutlich größer
Kill Block spielt vor allem für Gunfight eine große Rolle.
Der Modus kehrt zurück.
Neu ist allerdings:
Gunfight 10v10.
Statt kleiner Teams können dadurch deutlich größere Gruppen auf der modularen Anlage gegeneinander antreten.
Auch eine 3v3-Variante wird unterstützt.
Später sollen weitere Core-Modi für Kill Block folgen.
Damit könnte die Arena langfristig erheblich flexibler werden als eine klassische einzelne Multiplayer-Karte.
Auch neue Modi sind zum Start dabei
Natürlich kehren bekannte Varianten zurück.
Zum Launch gehören unter anderem:
Team Deathmatch,
Domination,
Hardpoint,
Kill Confirmed,
Free for All
und Search & Destroy.
Dazu kommen neue Modi.
Einer davon heißt:
Inflation.
Bei jeder Eliminierung fällt Geld als Kopfgeld.
Spieler sammeln dieses Geld ein und erhöhen damit den Gesamtbetrag ihres Teams.
Wer allerdings stirbt, verliert einen Teil davon wieder.
Am Ende gewinnt das Team mit dem meisten Geld.
Auch „Hijack“ funktioniert etwas anders
Nicht zu verwechseln mit der bekannten Black-Ops-Karte „Hijacked“.
Im neuen Modus Hijack kämpfen zwei Teams um einen sogenannten Data Spike.
Dieser kann:
getragen,
geworfen
und sogar an Mitspieler weitergegeben werden.
Ziel ist es, das Gerät zur gegnerischen Kommunikationsstation zu bringen und dort zu platzieren.
Die Gegner versuchen anschließend, die Installation zu verhindern beziehungsweise den Spike wieder zu entschärfen.
Im Grunde:
ein explosives digitales Staffellaufen.
Nur mit deutlich mehr Sturmgewehren.
Ground War wird zum „Combat Outpost“
Auch der große Multiplayer wird ausgebaut.
Die neue Ground-War-Variante heißt:
Combat Outpost.
Spieler errichten Außenposten.
Diese erzeugen Ressourcen.
Mit diesen Ressourcen können anschließend weitere Ziele erfüllt und Vorteile freigeschaltet werden.
Fahrzeuge spielen ebenfalls wieder eine Rolle.
Dazu kommen mächtige luftgestützte Killstreaks.
Infinity Ward möchte damit offenbar etwas mehr Struktur in die großen Schlachten bringen, statt einfach nur sehr viele Spieler auf eine sehr große Karte zu werfen und zu hoffen, dass sich irgendwo zufällig Frontlinien bilden.
33 Waffen zum Start
Auch beim Loadout geht Modern Warfare 4 nicht gerade sparsam vor.
Infinity Ward bestätigt zum Launch:
33 Waffen.
Davon:
24 Primärwaffen,
acht Sekundärwaffen
und eine Nahkampfwaffe.
Dazu kommen:
mehr als 500 normale Attachments,
28 sogenannte Apex Attachments,
17 Killstreaks,
18 Perks,
neun taktische Ausrüstungsgegenstände,
elf tödliche Ausrüstungsoptionen
und elf Field Upgrades.
Infinity Ward bezeichnet das selbst als das bislang umfangreichste Loadout-Angebot des Studios.
Wer also am ersten Abend eigentlich nur „kurz die richtige Waffe einstellen“ möchte:
Bis Samstag dann.
Beim Gunplay lautet das Versprechen: keine zufälligen Treffer
Mit einem neuen System namens Ballistic Authority möchte Infinity Ward Waffenverhalten, Zielgenauigkeit, Bewegung, Sichtbarkeit und Audio stärker miteinander abstimmen.
Besonders deutlich formuliert das Studio dabei:
kein Bloom.
Schüsse sollen nachvollziehbar dort landen, wo das System sie aufgrund von Zielpunkt, Rückstoß und Waffenbewegung berechnet.
Infinity Ward versucht damit bewusst, das Schießen wieder stärker ins Zentrum des Multiplayers zu stellen.
Die Botschaft der Entwickler ist ziemlich klar:
Der Spieler soll verstehen, warum ein Schuss trifft.
Oder eben nicht.
Ob die Community nach drei Tagen trotzdem erklärt, dass irgendein Sturmgewehr „komplett broken“ sei?
Das ist vermutlich weniger eine Frage von ob als von wann.
Währenddessen kann die Kampagne schon gespielt werden
Wer bis zum 23. Oktober nicht warten möchte, hat aktuell bereits etwas zu tun.
Seit gestern, dem 16. Oktober, läuft der Vorabzugang zur Kampagne.
Wer Modern Warfare 4 digital vorbestellt beziehungsweise vorab gekauft hat, kann die komplette Story bereits spielen.
Sie umfasst 16 Missionen.
Im Mittelpunkt stehen zwei Perspektiven.
Einerseits:
Private Park Hyun Jun, ein junger südkoreanischer Soldat, der mit seinem Trupp gegen eine groß angelegte Invasion auf der koreanischen Halbinsel kämpft.
Andererseits:
John Price.
Captain Price ist diesmal kein normaler Soldat mehr
Price arbeitet inzwischen außerhalb jener Strukturen, denen er früher angehörte.
Infinity Ward bezeichnet ihn als ehemaligen Soldaten und jetzigen Gesetzlosen.
Während in Korea der offene Krieg eskaliert, verfolgt Price im Hintergrund jene Personen, die für die Ereignisse verantwortlich sein sollen.
Die Kampagne führt dabei nicht nur nach Korea.
Weitere Schauplätze sind:
New York,
Paris
und Mumbai.
Von Grabenkämpfen über nächtliche SAS-Einsätze bis zu Verfolgungsjagden soll die Kampagne mehrere unterschiedliche Szenarien abdecken.
DMZ startet schon drei Tage vor dem eigentlichen Spiel
Die zweite Vorabphase beginnt am 20. Oktober.
Dann können berechtigte Vorbesteller bereits in DMZ einsteigen.
Der Extraction-Modus feiert damit sein großes Comeback.
Das Grundprinzip bleibt:
rein in das Gebiet,
Ausrüstung sammeln,
Aufträge erledigen,
anderen Spielern begegnen
und möglichst lebend wieder herauskommen.
Oder man wird kurz vor der Extraktion von einem anderen Trupp erledigt und überdenkt anschließend sämtliche Entscheidungen der vergangenen 35 Minuten.
Auch das gehört offenbar zur authentischen DMZ-Erfahrung.
Zum ersten Mal seit mehr als 13 Jahren wieder Call of Duty auf Nintendo
Und dann gibt es noch eine Premiere.
Modern Warfare 4 erscheint nicht nur für:
PlayStation 5,
Xbox Series X|S
und PC.
Auch die Nintendo Switch 2 bekommt eine native Version.
Digital Legends unterstützt Infinity Ward bei dieser Umsetzung.
Damit kehrt Call of Duty nach mehr als 13 Jahren auf eine Nintendo-Plattform zurück.
Der letzte klassische Hauptteil auf einer Nintendo-Konsole war „Call of Duty: Ghosts“ für Wii U.
Für Activision ist das also durchaus ein wichtiger Schritt.
Die alte Konsolengeneration bleibt diesmal außen vor
Auffällig ist gleichzeitig, was in der offiziellen Plattformliste fehlt:
PlayStation 4.
Xbox One.
Modern Warfare 4 konzentriert sich vollständig auf die aktuelle Konsolengeneration, PC und Switch 2.
Das dürfte den Entwicklern technisch deutlich mehr Freiheiten geben.
Für Spieler, die weiterhin ausschließlich auf PS4 oder Xbox One unterwegs sind, bedeutet es allerdings:
Für dieses Modern Warfare ist endgültig ein Plattformwechsel nötig.
Am 23. Oktober beginnt dann der eigentliche Test
Eine Beta kann viel zeigen.
Trailer auch.
Am Ende entscheidet sich ein Call of Duty aber meistens erst einige Wochen nach Release.
Wie gut funktionieren die Maps?
Welche Waffen dominieren?
Wie aggressiv ist das Matchmaking?
Welche Modi bleiben beliebt?
Wie stabil laufen Server und Technik?
Und wie schnell stehen auf Reddit die ersten 27-seitigen Abhandlungen darüber, warum eine bestimmte Tür auf einer bestimmten Map angeblich das komplette Franchise zerstört?
Das werden wir ab Freitag herausfinden.
Modern Warfare 4 geht beim Multiplayer bewusst zurück und gleichzeitig nach vorne
Genau das macht den diesjährigen Teil interessant.
Infinity Ward spricht ständig von:
„boots on the ground“.
Bodenständigem Gunplay.
Klaren Sichtlinien.
Klassischen 6v6-Maps.
Das klingt nach Rückbesinnung.
Gleichzeitig gibt es:
eine modulare Karte mit mehr als 500 Kombinationen,
neue Bewegungsoptionen,
Gunfight 10v10,
Ground War mit Ressourcenmechanik
und eine komplett neue technische Grundlage für Waffen und Trefferfeedback.
Modern Warfare 4 versucht also nicht, das Rad komplett neu zu erfinden.
Aber offenbar mehrere Speichen auszutauschen.
Und diesmal startet der Multiplayer tatsächlich mit zwölf neuen Schauplätzen
Für Fans dürfte besonders das entscheidend sein.
Zwölf neue Core-Maps am ersten Tag.
Keine zwölf Maps, von denen fünf bereits vor 15 Jahren gespielt wurden.
Keine reine Nostalgiesammlung.
Neue Schauplätze in:
Frankreich, Mexiko, Korea, Indien, New York und weiteren Regionen.
Dazu Kill Block, Ground War und Gunfight.
„Call of Duty: Modern Warfare 4“ erscheint am 23. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2.
Der Kampagnen-Vorabzugang läuft bereits.
DMZ folgt am 20. Oktober.
Und ab Freitag dürfte weltweit wieder ein sehr bekannter Satz zu hören sein:
„Nur noch eine Runde.“
Drei Stunden später weiß man dann wieder, dass das gelogen war.
Quellen
Call of Duty – Modern Warfare 4: offizielle Multiplayer-Seite
Activision bestätigt zwölf vollständig neue 6v6-Core-Maps zum Launch sowie den auf bodenständiges, kontrolliertes Gameplay ausgelegten Multiplayer. Call of Duty
Call of Duty: Modern Warfare 4 Multiplayer
Call of Duty – Multiplayer, Movement, Modes & Maps
Ausführliche offizielle Vorstellung sämtlicher zwölf Launch-Maps, des Bewegungssystems, von Kill Block mit mehr als 500 Konfigurationen, Ground War: Combat Outpost, den Launch-Modi und dem Loadout-System mit 33 Waffen, 17 Killstreaks und 18 Perks. Call of Duty
Modern Warfare 4: Multiplayer-Details
Call of Duty – Kampagnen-Vorabzugang, 16. Oktober 2026
Activision bestätigt den bereits gestarteten Early Access zur vollständigen 16-Missionen-Kampagne, die Schauplätze Korea, Paris, New York und Mumbai, Private Park sowie John Price und den DMZ-Vorabzugang ab 20. Oktober. Call of Duty
Modern Warfare 4: Kampagnen-Vorabzugang
Call of Duty – offizielle Modern-Warfare-4-Seite
Bestätigung des weltweiten Releases am 23. Oktober 2026 sowie der Plattformen und des grundlegenden Kampagnen- und DMZ-Szenarios. Call of Duty
Call of Duty: Modern Warfare 4
PlayStation Blog – „Call of Duty: Modern Warfare 4 – Release am 23. Oktober“, 28. Mai 2026
Deutschsprachige offizielle Vorstellung des Spiels mit Kampagne, zwölf 6v6-Karten, Kill Block und dem Veröffentlichungstermin. Der deutschsprachige PlayStation Blog
Xbox Wire – „Inside the Maps and Movement of Multiplayer“, 21. August 2026
Einordnung der neuen Karten und Bewegungsmechaniken sowie Bestätigung des Releases für Xbox Series X|S, PS5, PC und Nintendo Switch 2. news.xbox.com