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Musik

Giant Rooks setzen ihre Deutschlandtour heute in Berlin fort – neues Album erst seit gestern draußen

Giant Rooks spielen vor großem Publikum auf einer hell beleuchteten Konzertbühne; die fünf Bandmitglieder stehen mit Gesang, Gitarren, Bass, Keyboard und Schlagzeug vor einer dramatischen Wolkenkulisse.

Giant Rooks stehen heute Abend in der Berliner Max-Schmeling-Halle auf der Bühne. Der Tourstopp kommt zu einem ziemlich passenden Zeitpunkt: Erst gestern erschien mit „If Heaven Exists, This Might Be It“ das dritte Studioalbum der Band. Nach Hamburg geht es nun nach Berlin, ehe am 21. Oktober Bielefeld folgt. Als Support ist Sarah Julia dabei.

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Berlin bekommt das neue Album praktisch noch druckfrisch

Manchmal stimmt das Timing einfach.

Am Freitag erscheint das neue Album.

Am Samstag steht eine der größten Deutschlandshows der Tour an.

Genau so sieht das Wochenende für Giant Rooks aus.

Die Band aus Hamm spielt heute, am 17. Oktober 2026, in der Max-Schmeling-Halle in Berlin.

Beginn ist um 20 Uhr.

Und diesmal kommen Frederik Rabe, Finn Schwieters, Luca Göttner, Jonathan Wischniowski und Finn Thomas nicht einfach mit ein paar neuen Singles vorbei.

Seit gestern ist das komplette dritte Studioalbum draußen.

Es heißt:

„If Heaven Exists, This Might Be It“.

Zwölf neue Songs.

Und Berlin gehört damit zu den ersten Städten überhaupt, die das neue Material nach dem offiziellen Albumrelease live erleben.

Gestern Hamburg, heute Berlin

Die aktuelle Deutschlandtour läuft bereits seit einigen Tagen.

In den vergangenen Tagen standen unter anderem Auftritte in:

Düsseldorf,

Zürich,

Leipzig,

Nürnberg,

Münster

und Hamburg

auf dem Programm.

Am gestrigen Freitag spielte die Band in der Hamburger Sporthalle.

Heute folgt Berlin.

Danach bleibt noch ein weiterer bestätigter Deutschlandtermin dieses Tourabschnitts:

21. Oktober – Bielefeld, Lokschuppen.

Für Giant Rooks ist das damit ziemlich genau jene Phase einer Tour, in der neue Songs plötzlich nicht mehr nur:

„die Single, die man schon kennt“

sind.

Fans hatten seit gestern Zeit, das komplette Album zu hören.

Heute Abend können sie bereits mitsingen.

Zumindest theoretisch.

Wer nach 24 Stunden bei allen zwölf Songs textsicher ist, verdient vermutlich ohnehin eine eigene Auszeichnung.

Der Tourtitel ist gleichzeitig der Albumtitel

Die Konzertreise trägt wenig überraschend den Namen:

„If Heaven Exists, This Might Be It Tour 2026“.

Und dieser Titel verrät bereits ziemlich viel darüber, in welcher musikalischen Stimmung Giant Rooks momentan unterwegs sind.

Denn das neue Album beschäftigt sich stark mit:

Nähe,

Verlust,

Erinnerungen,

Einsamkeit,

Freundschaft

und der Frage, wo Menschen eigentlich Halt finden, wenn sich die Welt zunehmend unübersichtlich anfühlt.

Der Titel bedeutet dabei nicht unbedingt:

Der Himmel existiert und sieht genau so aus.

Die Idee ist vielmehr:

Was, wenn das, wonach wir ständig suchen, längst da ist?

Menschen.

Beziehungen.

Freundschaften.

Kleine Momente.

Dinge, die im Alltag leicht übersehen werden.

Für eine Band, die inzwischen auf mehreren Kontinenten tourt, ist das fast ein überraschend bodenständiges Konzept.

Zwölf Songs gehören zum neuen Kapitel

„If Heaven Exists, This Might Be It“ umfasst zwölf Titel:

  1. The Better Life
  2. Blood On The Dashboard
  3. Slow Dance (For A Minute)
  4. Baby, Please
  5. The Big Night Out
  6. Parachute
  7. Want It Back
  8. The Future Is Cancelled
  9. If Heaven Exists feat. Conic Rose
  10. The Waves feat. Solann
  11. Everything We Need Is Right Here
  12. Notes To A Younger Self

Einige davon waren bereits vor dem Albumrelease bekannt.

Dazu gehören unter anderem:

„The Future Is Cancelled“,
„Want It Back“,
„The Waves“
und „Slow Dance (For A Minute)“.

Andere Songs können Fans nun erstmals als Teil des vollständigen Albums entdecken.

Und gerade live dürfte interessant werden, welche davon sich langfristig zu den neuen Favoriten entwickeln.

„The Future Is Cancelled“ klang zunächst ziemlich pessimistisch

Einer der ersten großen Vorboten des Albums war:

„The Future Is Cancelled“.

Der Titel klingt zunächst ungefähr so optimistisch wie eine E-Mail vom Vermieter mit dem Betreff „Kurze Rückfrage“.

Musikalisch fällt das Stück allerdings deutlich ruhiger aus.

Klavier.

Zurückhaltende Stimme.

Nachdenkliche Atmosphäre.

Giant Rooks beschäftigen sich dort mit Unsicherheit und dem Gefühl, dass eine klare Vorstellung von Zukunft verloren gehen kann.

Aber der Song bleibt nicht einfach bei Hoffnungslosigkeit stehen.

Genau diese Mischung aus Melancholie und Trost zieht sich auch durch das neue Album.

Die Band wollte dieses Mal möglichst ehrlich arbeiten

Interessant ist auch die Entstehungsgeschichte.

Die ersten Ideen für das Album entstanden ungefähr eineinhalb Jahre vor Veröffentlichung.

Anfang 2025 begann die intensive Arbeit.

Und laut Giant Rooks war sie alles andere als einfach.

Die Band bezeichnet die Entstehung des Albums sogar als das Schwierigste, was sie in mehr als zehn gemeinsamen Jahren gemacht habe.

Der Grund war allerdings nicht irgendein technisches Problem.

Giant Rooks wollten sich bewusst von äußeren Erwartungen lösen.

Nicht überlegen:

Was funktioniert im Radio?

Was läuft auf TikTok?

Was erwarten Fans nach dem Nummer-eins-Album?

Sondern:

Welche Musik fühlt sich für uns tatsächlich richtig an?

Das klingt selbstverständlich.

Ist es wahrscheinlich nicht, wenn die vorherige Platte Platz eins erreicht hat.

Aufgenommen wurde in England

Für die Sessions ging es nach Großbritannien.

Eine erste größere Aufnahmephase fand in den Angelic Studios auf dem englischen Land statt.

Später wechselte die Band in die berühmten Real World Studios.

Dort haben im Laufe der Jahre bereits zahlreiche internationale Künstler gearbeitet.

Giant Rooks entschieden sich dabei bewusst für einen vergleichsweise direkten und analogen Aufnahmeansatz.

Das wirkt 2026 beinahe schon rebellisch.

Während Musik technisch immer stärker am Computer bearbeitet und theoretisch endlos verändert werden kann, wollte die Band möglichst viel unmittelbar einspielen.

Instrumente.

Raum.

Performance.

Nicht jede kleine Unebenheit hundertmal korrigieren.

Das passt wiederum erstaunlich gut zum Thema des Albums:

Verbindung statt Perfektion.

„How Have You Been?“ hat die Messlatte ziemlich hoch gelegt

Das neue Album besitzt außerdem einen unangenehm erfolgreichen Vorgänger.

„How Have You Been?“ erschien 2024.

Und stieg in Deutschland direkt auf Platz eins der Albumcharts ein.

Damit erreichten Giant Rooks einen wichtigen Meilenstein.

Das Debütalbum „Rookery“ hatte die Band zuvor bereits international bekannt gemacht.

Doch spätestens mit „How Have You Been?“ war klar:

Giant Rooks sind nicht mehr einfach eine deutsche Indieband, die überraschend auch im Ausland funktioniert.

Sie sind inzwischen ein international arbeitender Act.

Universal nennt mittlerweile rund vier Milliarden kombinierte Streams.

Dazu kommen Konzerte in Europa, Nordamerika und anderen Regionen.

Nicht ganz schlecht für eine Band, die ursprünglich aus Hamm kommt.

Trotzdem bleibt Deutschland ein besonderer Markt

Gerade deshalb ist eine Show wie die heutige in Berlin interessant.

International touren Giant Rooks mittlerweile regelmäßig durch deutlich kleinere Clubs und Hallen.

In Deutschland können sie gleichzeitig große Arenen füllen.

Die Max-Schmeling-Halle ist dabei längst kein Ort mehr, an dem eine junge Indieband mal vorsichtig ausprobiert, ob genügend Leute erscheinen.

Der Ticketanbieter Eventim weist für den heutigen Abend eine hohe Nachfrage aus.

Das zeigt ziemlich gut, wie stark die Fanbasis hier inzwischen geworden ist.

Und weil das Album gerade erst erschienen ist, dürfte der heutige Abend gleichzeitig so etwas wie eine große Live-Feuertaufe für mehrere der neuen Songs werden.

Als Support ist Sarah Julia dabei

Bevor Giant Rooks die Bühne übernehmen, bekommt Berlin zunächst Unterstützung von Sarah Julia.

Sie begleitet die Band als Support beim aktuellen Tourstopp.

Damit beginnt der Abend nicht sofort mit dem Hauptact, sondern bietet auch einer weiteren Künstlerin eine große Bühne.

Gerade Giant Rooks kennen diese Rolle selbst ziemlich gut.

Viele internationale Fans entdeckten die Band ursprünglich, weil sie bei größeren Acts im Vorprogramm auftauchte.

Heute stehen sie selbst oben auf dem Plakat.

Das ist vermutlich einer dieser Karrierefortschritte, die irgendwann beiläufig passieren:

Früher Support.

Heute eigene Arenatour.

Und nach Deutschland wird die Reise noch deutlich größer

Berlin ist keineswegs das Ende dieser Albumphase.

Nach den deutschen Shows geht es für Giant Rooks international weiter.

Im November und Dezember stehen Konzerte in Nord- und Südamerika an.

2027 folgt eine weitere Europaphase.

Geplant sind dabei unter anderem Auftritte in:

Barcelona,

Istanbul,

London,

Manchester,

Brighton,

Paris,

Utrecht,

Prag,

Warschau

und Budapest.

Auch Deutschland bekommt 2027 noch einen weiteren Termin:

Am 10. Februar spielen Giant Rooks in Saarbrücken.

Das neue Album ist also keine kurze Veröffentlichung zwischen zwei Tourneen.

Es bildet das Zentrum eines ziemlich umfangreichen internationalen Livejahres.

Der internationale Erfolg kam nicht über Nacht

Rückblickend wirkt die Karriere der Band fast sehr geradlinig.

2015 gegründet.

Ein paar EPs.

Immer größere Shows.

Debütalbum.

Internationale Touren.

Nummer-eins-Album.

Arenen.

So einfach war es natürlich nicht.

Giant Rooks spielten über Jahre extrem viele Konzerte und bauten ihre Fanbasis vergleichsweise klassisch auf:

Touren.

Noch mehr touren.

Festival.

Club.

Nächste Stadt.

Nächstes Land.

Gerade in den USA entstanden dadurch früh auffällig loyale Fangemeinschaften.

Dass die Band ihre Musik vollständig auf Englisch schreibt, half bei dieser Entwicklung natürlich.

Trotzdem ist internationaler Erfolg für deutsche Gitarrenbands alles andere als selbstverständlich.

Der Sound passt in keine ganz saubere Schublade

Auch musikalisch war Giant Rooks nie besonders daran interessiert, exakt eine Stilrichtung zu erfüllen.

Indie Rock ist vermutlich die einfachste Bezeichnung.

Indie Pop funktioniert ebenfalls.

Art Pop taucht regelmäßig auf.

Dazu kommen elektronische Elemente, große Synthesizerflächen, Klavier und immer wieder Arrangements, die deutlich weiter gehen als klassische Gitarrenband-Strukturen.

Auf dem neuen Album bleibt diese Mischung erhalten.

Laut Band und Label wechseln sich:

zarte Klavierpassagen,

Gitarren,

energische Drums

und Synthesizerflächen

ab.

Mal zurückgenommen.

Mal groß.

Mal fast zerbrechlich.

Mal so gebaut, dass es in einer Halle wie der Max-Schmeling-Halle auch bis zur letzten Reihe funktionieren dürfte.

Live sind Giant Rooks ohnehin eine andere Angelegenheit

Wer die Band schon einmal gesehen hat, weiß außerdem:

Ein Giant-Rooks-Konzert ist normalerweise nicht besonders statisch.

Sänger Frederik Rabe gehört eher nicht zu den Frontmännern, die 90 Minuten exakt auf derselben markierten Stelle stehen.

Die Shows leben stark von Bewegung, Dynamik und dem Zusammenspiel der kompletten Band.

Das macht besonders die ruhigeren Songs interessant.

Ein Titel kann relativ zurückhaltend beginnen.

Dann bauen sich Drums und Gitarren auf.

Plötzlich wird aus einem introspektiven Song ein Stück für mehrere tausend Menschen.

Genau für solche Momente bietet das neue Material ziemlich viel Potenzial.

Berlin erlebt damit zwei Giant-Rooks-Phasen gleichzeitig

Der Abend dürfte natürlich nicht ausschließlich aus dem neuen Album bestehen.

Giant Rooks besitzen inzwischen genügend bekannte Stücke aus mehreren Karrierephasen.

Songs von:

„Rookery“

und

„How Have You Been?“

gehören weiterhin zur Bandgeschichte.

Das macht die aktuelle Tour besonders spannend.

Zum ersten Mal existieren drei vollständige Alben, aus denen eine Setlist gebaut werden kann.

Ältere Fanfavoriten treffen auf Songs, die gerade einmal seit gestern offiziell veröffentlicht sind.

Für manche Besucher bedeutet das:

Sie kennen jeden Ton seit Jahren.

Bei anderen Titeln vermutlich:

„Moment, ist das Track vier oder fünf?“

Das Album erschien gestern – heute muss es bereits auf der Bühne funktionieren

Und eigentlich ist genau das die schönste Situation für eine Albumtour.

Es gibt noch keine festgefahrene Wahrnehmung.

Noch wissen wir nicht, welcher Song in drei Jahren der große Fanliebling sein wird.

Welche Nummer künftig immer gespielt werden muss.

Welcher Track live plötzlich viel größer wird als auf Platte.

Welche Zeile das komplette Publikum übernimmt.

Diese Dinge entstehen erst.

Und Berlin bekommt heute einen der ersten Abende, an denen genau das passieren kann.

Giant Rooks spielen am heutigen 17. Oktober 2026 ab 20 Uhr in der Max-Schmeling-Halle in Berlin.

Als Support ist Sarah Julia angekündigt.

Das neue Album „If Heaven Exists, This Might Be It“ ist seit gestern erhältlich.

Nach der Show geht die Tour am 21. Oktober in Bielefeld weiter, bevor Giant Rooks ihre neue Musik in den kommenden Monaten wieder um die Welt tragen.

Wenn der Himmel wirklich existiert, könnte er heute Abend für einige Fans also zumindest verdächtig nach einer ziemlich vollen Halle in Berlin aussehen.

Quellen

Universal Music – Giant Rooks veröffentlichen „If Heaven Exists, This Might Be It“, 16. Oktober 2026
Offizielle Angaben zum dritten Studioalbum, den zwölf Songs, der Entstehung in den Angelic und Real World Studios sowie zur internationalen Tour. Außerdem bestätigt Universal die Konzerte in Hamburg und Berlin unmittelbar zum Albumrelease. Universal Music Canada
Universal Music: Giant Rooks – neues Album

Giant Rooks – offizieller Shop
Bestätigung des Veröffentlichungsdatums am 16. Oktober 2026 sowie der vollständigen Trackliste von „If Heaven Exists, This Might Be It“. Giant Rooks
Giant Rooks – If Heaven Exists, This Might Be It

Eventim – „If Heaven Exists, This Might Be It Tour 2026“
Bestätigung des heutigen Konzerts am 17. Oktober um 20 Uhr in der Max-Schmeling-Halle, des Hamburger Termins am Vortag und der Show in Bielefeld am 21. Oktober. Eventim kennzeichnet den Berliner Termin aktuell mit hoher Nachfrage. Eventim
Giant Rooks – Tourtermine bei Eventim

visitBerlin – Giant Rooks in der Max-Schmeling-Halle
Die offizielle Berliner Tourismusplattform führt Giant Rooks für heute, 17. Oktober 2026, von 20 bis 23 Uhr in der Max-Schmeling-Halle. visitBerlin

DIFFUS – Giant Rooks veröffentlichen ihr neues Album, 16. Oktober 2026
Einordnung der Themen des Albums, der Aufnahmen in England und des neuen musikalischen Kapitels der Band. DIFFUS nennt außerdem Sarah Julia als Support beim Berliner Tourtermin. diffus.de

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