Premiere mit Touch und Tandem-OLED
Apple hat am 28. Oktober 2026 das erste MacBook Pro mit einem Touch-Bildschirm präsentiert und damit einen lang gehegten Wunsch vieler Nutzerinnen und Nutzer erfüllt. Durch die berührungsempfindliche Oberfläche lassen sich Workflows wie die Bearbeitung von Inhalten oder Präsentationen künftig direkt per Fingerwurf ausführen, wie man es bereits von iPhone und iPad gewohnt ist. Auch für Entwickler bietet diese Neuerung direkte Vorteile, da Touch-Funktionen von iOS- und iPadOS-Anwendungen nun unmittelbar auf dem Laptop getestet werden können.
Neben der Touch-Bedienung integriert Apple erstmals auch die vom iPhone bekannte Dynamic Island in das Display des MacBook Pro. Dort lassen sich künftig spezielle Live-Aktivitäten oder die Musiksteuerung direkt einblenden. Das verbaute PROLED-XDR-Display setzt auf eine fortschrittliche Tandem-OLED-Technologie, die eine Helligkeit von bis zu 2.000 Nits sowohl für HDR- als auch für SDR-Inhalte ermöglicht. Flankiert wird dies durch ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 sowie eine adaptive Bildwiederholrate von zehn bis 120 Hertz, während interne Algorithmen der Display-Engine die Bildqualität weiter optimieren.
Performance und Technische Daten
Für die nötige Rechenleistung sorgen die neuen Prozessoren der M5-Generation, namentlich der M5 Pro und der M5 Max. Letzterer verfügt über enorme Leistungsreserven, die es ermöglichen, große Sprachmodelle mit Hunderten Milliarden Parametern vollständig lokal auf dem MacBook Pro auszuführen. Darüber hinaus unterstützt die Hardware anspruchsvolle visuelle Effekte, komplexe 3D-Animationsprojekte, die Produktion von Filmmusik sowie die rechenintensive Postproduktion von 8K-Videos.
Ein verbessertes Audiosystem mit sechs Lautsprechern liefert nach Herstellerangaben 50 Prozent tiefere Bässe und unterstützt 3D Audio mit Dolby Atmos. Die integrierten Mikrofone entsprechen Studioqualität. Das interne Grafik- und Displaysystem erlaubt den Betrieb von bis zu drei externen Bildschirmen beim M5 Pro beziehungsweise bis zu vier externen Displays bei Verwendung des M5-Max-Chips.
Design, Mobilität und Anschlüsse
Trotz der Leistungssteigerungen und neuer Komponenten ist es Apple gelungen, die Abmessungen und das Gewicht der Pro-Modelle zu reduzieren. Die 14-Zoll-Variante ist einen halben Millimeter dünner als der Vorgänger und bringt 1,38 Kilogramm auf die Waage, was einer Einsparung von rund 230 Gramm entspricht. Das 16-Zoll-Modell zeigt sich knapp einen Millimeter schlanker und wiegt mit 1,82 Kilogramm etwa 320 Gramm weniger als die vorherige Generation. Die Akkulaufzeit gibt Apple mit bis zu 24 Stunden pro Ladung an.
Bei den Schnittstellen bietet das MacBook Pro drei Thunderbolt-5-Anschlüsse, einen HDMI-Anschluss, einen SDXC-Karten-Slot, MagSafe sowie einen klassischen Kopfhöreranschluss. Kabellos kommuniziert das Notebook über WLAN 7 und Bluetooth 6. Der interne Speicher lässt sich je nach Konfiguration auf bis zu 16 Terabyte erweitern.
Preise und Verfügbarkeit
Interessierte Kundinnen und Kunden können die neuen Geräte ab sofort in verschiedenen Konfigurationen anpassen und vorbestellen. Die reguläre Auslieferung der vorbestellten Modelle soll am 6. November 2026 beginnen.
Die Anschaffungskosten für das Spitzenmodell fallen erwartungsgemäß hoch aus. Der Einstiegspreis für die 14-Zoll-Version mit M5 Pro beginnt bei 3.299 Euro, während das 16-Zoll-Pendant mit M5 Pro ab 3.899 Euro erhältlich ist. Mit dem leistungsstärkeren M5-Max-Chip starten die Preise bei 5.119 Euro (14 Zoll) beziehungsweise 5.599 Euro (16 Zoll). Wer sich für die absolute Maximalausstattung entscheidet – ein 16-Zoll-Gerät mit Pro-Max-Prozessor, 40-Core-GPU, 128 Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 Terabyte Speicherplatz –, zahlt rund 16.000 Euro.