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Musik

Peter Maffay und Johannes Oerding erobern mit „Nashville“ Platz 1 der deutschen Albumcharts

Peter Maffay Johannes Oerding Nashville

Peter Maffay und Johannes Oerding stehen mit ihrem ersten gemeinsamen Album „Nashville“ direkt auf Platz 1 der Offiziellen Deutschen Albumcharts. Für Maffay ist es bereits das 22. Nummer-eins-Album seiner Karriere und gleichzeitig seine 315. Top-10-Platzierung – beides deutsche Rekorde. Johannes Oerding feiert mit dem gemeinsamen Projekt seinen vierten Spitzenreiter. 2027 bringen beide das Album auf große Arena-Tour.

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Zwei Generationen deutscher Musikgeschichte treffen sich in Nashville.

Und landen gemeinsam ganz oben.

Peter Maffay und Johannes Oerding steigen mit ihrem gemeinsamen Album „Nashville“ direkt auf Platz 1 der Offiziellen Deutschen Albumcharts ein.

Damit wird aus einem ungewöhnlichen Freundschaftsprojekt direkt ein Charterfolg.

Für beide Musiker ist die Nummer eins etwas Besonderes.

Für Peter Maffay bedeutet sie sogar die Fortsetzung eines Rekords, den in Deutschland bislang niemand auch nur annähernd erreicht hat.


Peter Maffay holt sein 22. Nummer-eins-Album

Mit „Nashville“ erreicht Peter Maffay zum 22. Mal Platz 1 der deutschen Albumcharts.

Das ist Rekord.

Kein anderer Künstler hat in Deutschland mehr Nummer-eins-Alben erreicht.

Und auch bei den Top-10-Platzierungen baut Maffay seine historische Bilanz weiter aus.

„Nashville“ ist bereits seine 315. Platzierung innerhalb der Album-Top-10.

Auch diesen Wert hat kein anderer Künstler erreicht.

Mehr als fünf Jahrzehnte nach seinen ersten großen Erfolgen schreibt Maffay damit weiter deutsche Chartgeschichte. 


Für Johannes Oerding ist es die vierte Nummer eins

Auch Johannes Oerding hat Grund zum Feiern.

Für ihn ist „Nashville“ bereits das vierte Nummer-eins-Album seiner Karriere.

Zuvor hatten unter anderem „Konturen“, „Plan A“ und zuletzt „Hotel“ die Spitze erreicht.

Dass nun ausgerechnet ein gemeinsames Album mit Peter Maffay folgt, passt ziemlich gut zur Geschichte der beiden.

Denn „Nashville“ ist kein künstlich zusammengestelltes Duettprojekt.

Es entstand aus einer musikalischen Freundschaft, die sich über Jahre entwickelt hat. MusikWoche


Platz 1 vor Danger Dan und den Beatles

Die Konkurrenz in dieser Woche war dabei nicht gerade klein.

Auf Platz 2 landet Danger Dan mit seinem neuen Album „Keine Angst“.

Auf Rang 3 folgt eine neu aufgelegte Version des Beatles-Klassikers „Rubber Soul“.

Dahinter steigen unter anderem Amon Amarth und Mehnersmoos neu in die Top 10 ein.

Der bisherige Spitzenreiter Reinhard Mey fällt mit „Schatzhauser“ auf Platz 7 zurück.

„Nashville“ setzt sich also in einer ziemlich starken Veröffentlichungswoche durch. 


Die Idee entstand nicht erst gestern

Peter Maffay und Johannes Oerding kennen sich schon lange.

Bereits 2018 war Oerding als Gast auf Maffays Unplugged-Tour dabei.

Später schrieb er mehrere Songs für Maffays Album „Jetzt“.

Auch bei weiteren gemeinsamen Auftritten standen beide zusammen auf der Bühne.

Aus gegenseitigem Respekt entwickelte sich mit der Zeit eine echte musikalische Verbindung.

Irgendwann entstand daraus die Frage:

Warum eigentlich nicht ein komplettes Album gemeinsam machen?


Und wenn schon, dann wirklich in Nashville

Der Titel ist dabei ziemlich wörtlich zu verstehen.

Die beiden Musiker reisten tatsächlich nach Nashville im US-Bundesstaat Tennessee, um das Album aufzunehmen.

Nashville gilt als eines der wichtigsten Zentren der amerikanischen Country-, Americana- und Songwriter-Szene.

Entsprechend war der Ort nicht einfach nur schöne Kulisse.

Die Umgebung sollte den Sound tatsächlich beeinflussen.

Aufgenommen wurde unter anderem im renommierten Blackbird Studio, einem der bekanntesten Studios der Stadt.


Elf Songs in wenigen Tagen

Das Album umfasst elf gemeinsame Titel.

Die Aufnahmen entstanden laut Berichten innerhalb von nur wenigen Tagen.

Das klingt zunächst erstaunlich schnell.

Allerdings passt genau diese Arbeitsweise zur Idee des Projekts.

Statt Songs monatelang digital zusammenzubauen, wollten Maffay und Oerding möglichst viel gemeinsam mit Musikern im Studio einspielen.

So entsteht ein Sound, der stärker nach echter Band und weniger nach überproduziertem Deutschpop klingt.


Country ja – aber kein klassisches Countryalbum

Wer beim Titel „Nashville“ automatisch Cowboyhut und Banjo erwartet, liegt allerdings nur teilweise richtig.

Natürlich sind Einflüsse aus Country und Americana zu hören.

Aber das Album bleibt trotzdem klar in der musikalischen Welt von Maffay und Oerding.

Deutschsprachiger Rock.

Singer-Songwriter-Pop.

Blues.

Country-Rock.

Organische Instrumente.

Und vor allem Songs, die Geschichten erzählen.

Maffay bringt dabei seine jahrzehntelange Rockerfahrung mit.

Oerding seine moderne Pop- und Songwriter-Perspektive.


Genau diese Mischung macht das Album interessant

Auf dem Papier könnten beide ziemlich unterschiedlich wirken.

Peter Maffay wurde bereits in den 1970er-Jahren bekannt.

Johannes Oerding gehört zu einer wesentlich jüngeren Generation deutscher Musiker.

Trotzdem haben beide musikalisch mehr gemeinsam, als man zunächst denken könnte.

Beide setzen stark auf Texte.

Beide funktionieren live.

Beide schreiben Songs, die nicht nur aus einem Beat und einem Refrain bestehen, sondern eine Geschichte erzählen sollen.

Und beide besitzen Stimmen, die sofort erkennbar sind.

Gerade diese Unterschiede sorgen dafür, dass die gemeinsame Platte nicht wie zwei Soloalben klingt, die einfach zusammengeschoben wurden.


„Ein Leben lang ist nicht lang“ machte den Anfang

Die erste Single aus dem Projekt erschien bereits am 26. Juni 2026.

Sie trägt den Titel „Ein Leben lang ist nicht lang“.

Schon der Name beschreibt ziemlich gut, worum es geht.

Zeit.

Vergänglichkeit.

Die Frage, wie lange man Dinge eigentlich aufschieben möchte.

Und die Erkenntnis, dass selbst ein langes Leben irgendwann erstaunlich kurz wirkt.

Musikalisch trifft dabei ein klassischer Rocksong auf die unterschiedlichen Stimmen von Maffay und Oerding.


Die Albumankündigung kam vor 45.000 Menschen

Besonders spektakulär war die Art, wie das Projekt öffentlich gemacht wurde.

Während Johannes Oerding im Hamburger Volksparkstadion vor rund 45.000 Fans auftrat, stand plötzlich Peter Maffay mit auf der Bühne.

Gemeinsam präsentierten sie „Ein Leben lang ist nicht lang“.

Danach folgte die große Nachricht:

Die beiden hatten ein komplettes Album aufgenommen.

Der Titel:

„Nashville“.

Und damit nicht genug.

Gleichzeitig wurde auch eine gemeinsame Tour angekündigt. 


Später folgte „Dir gehört die Welt“

Mit „Dir gehört die Welt“ erschien im September ein weiterer Vorgeschmack.

Der Song beschäftigt sich mit schlechten Tagen, Unsicherheit und der Frage, wie man sich davon nicht dauerhaft herunterziehen lässt.

Auch hier funktioniert das Zusammenspiel der beiden Stimmen gut.

Maffay klingt rauer und schwerer.

Oerding etwas heller und moderner.

Zusammen entsteht ein Duett, bei dem keiner versucht, den anderen zu übertrumpfen.


„Nashville“ ist bewusst kein Ego-Projekt

Genau das zieht sich durch das gesamte Album.

Natürlich könnten sowohl Maffay als auch Oerding problemlos alleine im Mittelpunkt stehen.

Hier tun sie es aber bewusst nicht.

Es gibt keine klare Trennung zwischen:

Das ist jetzt ein Maffay-Song.

Und:

Das ist jetzt Oerding.

Stattdessen ist das Projekt als echtes gemeinsames Album gedacht.

Beide sind auf sämtlichen Songs beteiligt.


Für Maffay kommt die Nummer eins zu einem besonderen Zeitpunkt

Peter Maffay hatte sich 2024 mit einer großen Abschiedstour von den klassischen großen Rocktourneen verabschiedet.

Viele Fans gingen damals davon aus, dass damit auch die Zeit regelmäßiger Arena-Touren langsam endet.

Doch „Nashville“ verändert die Situation.

Denn Maffay geht 2027 tatsächlich wieder auf Tour.

Diesmal allerdings nicht als klassische Solo-Rocktour.

Sondern gemeinsam mit Johannes Oerding.

Das macht das Projekt zu einer Art neuem Kapitel statt zu einer Rückkehr zum alten Modell.


2027 geht es gemeinsam auf große Tour

Die gemeinsame „Nashville Tour 2027“ startet am 15. April in Oberhausen.

Danach folgen große Arenen in ganz Deutschland.

Unter anderem stehen auf dem Tourplan:

17. April – Berlin, Uber Arena

18. April – Hamburg, Barclays Arena

19. April – Dortmund, Westfalenhalle

21. April – München, Olympiahalle

23. April – Köln, LANXESS arena

24. und 25. April – Frankfurt, Festhalle

27. April – Hannover, ZAG Arena

29. und 30. April – Leipzig

2. Mai – Stuttgart

Dazu kommt am 4. Mai ein Konzert in Zürich. 


Und dann kommt noch die Waldbühne

Inzwischen wurde die Tour sogar noch erweitert.

Am 11. September 2027 spielen Maffay und Oerding ein großes Open-Air-Finale in der Berliner Waldbühne.

Dort wollen beide gemeinsam mit ihren Bands, Freunden und den neuen Songs das „Nashville“-Kapitel abschließen.

Damit erstreckt sich das Projekt längst über einen gewöhnlichen Albumzyklus hinaus. 


Auch bekannte Solohits sollen eine Rolle spielen

Bei einer gemeinsamen Tour stellt sich natürlich sofort die Frage:

Werden nur die neuen Songs gespielt?

Sehr wahrscheinlich nicht.

Beide besitzen schließlich große eigene Backkataloge.

Bei Peter Maffay wären da etwa:

„Über sieben Brücken musst du gehn“

„Du“

„Sonne in der Nacht“

„So bist du“

oder „Nessaja“.

Johannes Oerding bringt Songs wie:

„An guten Tagen“

„Kreise“

„Alles okay“

und „Hundert Leben“ mit.

In Interviews haben beide bereits angedeutet, dass die Shows nicht ausschließlich aus dem neuen Album bestehen sollen.


Genau darin steckt enormes Live-Potenzial

Man stelle sich allein vor, wie unterschiedlich diese Songs arrangiert werden könnten.

Oerding singt einen Maffay-Klassiker.

Maffay übernimmt Teile eines Oerding-Songs.

Oder beide verbinden ihre Bands zu einer großen gemeinsamen Formation.

Gerade weil „Nashville“ musikalisch ohnehin stark auf echte Instrumente und Live-Spiel setzt, dürfte die Tour mehr als nur eine Albumpräsentation werden.


Die Nummer eins bestätigt, dass die Idee funktioniert

Bei gemeinsamen Projekten berühmter Musiker gibt es immer ein Risiko.

Manchmal klingt das Ergebnis interessant auf dem Papier, aber nicht wirklich natürlich.

Bei Maffay und Oerding scheint genau das Gegenteil zu passieren.

Die Zusammenarbeit wirkt nicht wie ein Marketingtrick.

Die beiden kennen sich lange.

Sie schreiben gemeinsam.

Sie stehen gemeinsam im Studio.

Und sie gehen gemeinsam auf Tour.

Dass das Album nun direkt auf Platz 1 startet, zeigt, dass das Publikum diese Verbindung offenbar ebenfalls annimmt.


Johannes Oerding erlebt dabei ein außergewöhnliches Jahr

Auch für Oerding ist 2026 bemerkenswert.

Mit seinem Soloalbum „Hotel“ erreichte er bereits im Frühjahr Platz 1.

Nur wenige Monate später steht er nun erneut ganz oben.

Diesmal gemeinsam mit Peter Maffay.

Zwei Nummer-eins-Alben innerhalb eines Jahres – und das mit zwei völlig unterschiedlichen Projekten.

Das unterstreicht ziemlich deutlich, wie groß Oerdings Stellung im deutschen Musikmarkt inzwischen ist.


Für Maffay geht der Rekord einfach weiter

Bei Peter Maffay wirkt die Zahl fast absurd.

22 Nummer-eins-Alben.

Und 315 Top-10-Platzierungen.

Diese Werte sind nicht das Ergebnis einer kurzen erfolgreichen Phase.

Sie verteilen sich über Jahrzehnte.

Von frühen Erfolgen über große Rockalben bis zu Live-Veröffentlichungen und nun einem gemeinsamen Projekt mit Johannes Oerding.

Gerade deshalb ist „Nashville“ mehr als einfach nur Album Nummer 22.

Es zeigt, dass Maffay auch mit 77 Jahren noch musikalisch neue Wege einschlagen kann.


Zwei Musiker, eine gemeinsame Geschichte

Vielleicht ist genau das der wichtigste Punkt.

„Nashville“ versucht nicht, zwei Karrieren miteinander zu vergleichen.

Es versucht auch nicht, einen Generationenkampf daraus zu machen.

Stattdessen treffen zwei Musiker aufeinander, die zwar aus unterschiedlichen Zeiten kommen, aber ähnliche Vorstellungen davon haben, was ein guter Song braucht.

Eine Geschichte.

Eine echte Band.

Eine Melodie.

Und eine emotionale Verbindung zum Publikum.

Der Erfolg kommt deshalb ziemlich passend

Eine Woche nach Veröffentlichung ist nun klar:

Das Experiment funktioniert.


„Nashville“ steht auf Platz 1 der Offiziellen Deutschen Albumcharts.

Johannes Oerding feiert seine vierte Nummer eins.

Peter Maffay seine 22.

Und gleichzeitig baut Maffay seinen Rekord auf 315 Top-10-Platzierungen aus.

Aus einer Freundschaft wurde ein Album.

Aus dem Album wird eine Tour.

Und aus einer Reise nach Tennessee wird plötzlich der größte Album-Erfolg dieser Woche in Deutschland.

Nashville liegt gerade ziemlich genau auf Platz 1.


Quellen

  • GfK Entertainment: Offizielle Bestätigung von Platz 1 für „Nashville“, Peter Maffays 22. Nummer-eins-Album und 315. Top-10-Platzierung. GfK Entertainment
  • MusikWoche: Chartauswertung der Woche 41 und vierte Nummer eins für Johannes Oerding. MusikWoche
  • Peter Maffay – offizielle Website: Albumveröffentlichung, Hintergrund zum gemeinsamen Projekt und Tourankündigung. Peter Maffay
  • NDR: Hintergrund zur Albumankündigung beim Konzert im Hamburger Volksparkstadion und zur langjährigen Zusammenarbeit der beiden Musiker. ndr.de
  • Peter Maffay / Eventim: Aktuelle Termine der „Nashville Tour 2027“ sowie Zusatzkonzert in Zürich und Finale in der Berliner Waldbühne. Peter Maffay

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