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Planet Zoo 2 ist da – jetzt können Spieler auch Aquarien und Vogelwelten bauen

Buntes Motiv zu Planet Zoo 2 mit großem Aquarium voller Haie und Meeresschildkröten, einem Löwengehege und einer großen Vogelvoliere mit fliegendem Papagei.

Aquarien voller Haie und Meeresschildkröten, frei fliegende Vögel und eigene Naturschutzgebiete: „Planet Zoo 2“ ist erschienen und erweitert die Zoosimulation um einige der meistgewünschten Funktionen der Community. Mehr als 130 Tierarten warten auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S.

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Die Zoos werden jetzt deutlich größer

Wer im ersten „Planet Zoo“ irgendwann an dem Punkt angekommen ist, an dem selbst das letzte Gehege perfekt dekoriert war, bekommt jetzt ziemlich viel neue Arbeit.

„Planet Zoo 2“ ist seit dem 13. Oktober 2026 erhältlich.

Frontier Developments bringt damit sieben Jahre nach dem ersten Teil eine Fortsetzung seiner detaillierten Zoosimulation auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S.

Das Grundprinzip bleibt vertraut: Spieler bauen ihren eigenen Zoo, kümmern sich um Tiere, planen Wege, gestalten Gehege und versuchen gleichzeitig, Besucher, Mitarbeiter und Finanzen irgendwie unter einen Hut zu bekommen.

Der zweite Teil erweitert dieses System allerdings an mehreren entscheidenden Stellen.

Und zwei davon dürften viele Fans besonders freuen: Aquarien und Volieren.

Endlich echte Aquarien

Wassertiere waren im ersten Teil nur eingeschränkt möglich.

„Planet Zoo 2“ ändert das grundlegend.

Spieler können jetzt vollwertige Aquarien selbst bauen und mit unterschiedlichen Wasserbewohnern füllen.

Dazu gehören beispielsweise Schwarzspitzen-Riffhaie, Echte Karettschildkröten und zahlreiche Fischarten.

Die Becken sind dabei nicht einfach nur größere Schaukästen.

Wie bei normalen Tiergehegen müssen auch Aquarien geplant und gepflegt werden. Wasserqualität, Filtersysteme und die Bedürfnisse der jeweiligen Tierarten spielen eine Rolle.

Wer also schon beim Bau eines Löwengeheges drei Stunden damit verbringen konnte, einen Stein exakt an die richtige Stelle zu drehen, bekommt jetzt zusätzlich sehr viel Wasser zum Dekorieren.

Vögel dürfen tatsächlich fliegen

Die zweite große Neuerung betrifft Vögel.

Zum ersten Mal gibt es frei fliegende Arten, für die eigene Volieren gebaut werden können.

Dafür stehen spezielle Begrenzungen, Stützen und flexible Netzabdeckungen zur Verfügung.

So entstehen große begehbare oder von außen einsehbare Vogelwelten, in denen sich die Tiere tatsächlich durch die Luft bewegen können.

Zu den angekündigten Arten gehören unter anderem der farbenprächtige Riesentukan und der Sekretär.

Damit unterscheidet sich das System deutlich von den eher kleinen Ausstellungstieren des Vorgängers.

Mehr als 130 Tiere warten auf ein Zuhause

Insgesamt enthält „Planet Zoo 2“ zum Start mehr als 130 Tierarten.

Neben neuen Tieren kehren auch bekannte Favoriten zurück.

Löwen, Schimpansen und andere klassische Zootiere gehören weiterhin dazu, während Fische, Haie, Schildkröten und fliegende Vögel das Angebot deutlich erweitern.

Frontier hat außerdem die Darstellung der Tiere überarbeitet.

Fell, Federn und Schuppen sollen detaillierter aussehen, Bewegungen natürlicher wirken und auch Verhaltensweisen wurden weiterentwickelt.

Der Anspruch bleibt damit derselbe wie schon beim Vorgänger: Tiere sollen sich möglichst wenig wie animierte Dekoration und möglichst stark wie individuelle Bewohner des Zoos anfühlen.

Der Zoo endet nicht mehr am Ausgang

Eine weitere große Neuerung sind die Wildlife Reserves.

Spieler kümmern sich diesmal also nicht ausschließlich um Tiere innerhalb ihres Parks.

In der Kampagne übernimmt man die Rolle eines Conservation Coordinators des Fauna and Ecosystems Network – kurz FEN.

Dabei sollen geschädigte natürliche Lebensräume wiederhergestellt werden.

Tiere können anschließend aus dem Zoo in diese Schutzgebiete ausgewildert werden.

Naturschutz wird dadurch stärker mit dem eigentlichen Spielablauf verbunden und ist nicht mehr nur eine Statistik irgendwo in einem Menü.

Ein Zoo muss trotzdem Geld verdienen

Bei all dem Naturschutz bleibt „Planet Zoo 2“ natürlich weiterhin eine Managementsimulation.

Besucher brauchen Wege, Toiletten, Essen und Unterhaltung.

Mitarbeiter benötigen Arbeitsbereiche.

Tiere brauchen passende Gehege.

Und irgendwann stellt man fest, dass man zwar gerade ein wunderschönes Aquarium mit Haien gebaut hat, aber leider kein Geld mehr für eine zusätzliche Mülltonne besitzt.

Auch das gehört weiterhin zur Serie.

Neben der Kampagne gibt es wieder verschiedene Spielmöglichkeiten für alle, die entweder wirtschaftlich planen oder einfach nur bauen möchten.

Wer möglichst kreativ sein will, kann sich im Sandbox-Modus austoben, ohne jeden Euro zweimal umdrehen zu müssen.

Noch mehr Möglichkeiten für Zoo-Bauer

Gerade beim Bauen legt Frontier weiter nach.

Aquarien und Volieren lassen sich umfangreich anpassen und in bestehende Themenbereiche integrieren.

Dadurch entstehen vollkommen neue Möglichkeiten für Zoos.

Ein Tropenhaus kann beispielsweise künftig nicht nur Pflanzen und klassische Gehege enthalten, sondern zusätzlich Vögel über den Köpfen der Besucher und Fischbecken entlang der Wege.

Wer seine Parks gerne bis ins kleinste Detail gestaltet, dürfte allein mit diesen neuen Systemen ziemlich beschäftigt sein.

Auch auf Konsole erscheint das Spiel direkt zum Start

Beim ersten „Planet Zoo“ mussten Konsolenspieler lange warten.

Die PC-Version erschien bereits 2019, während die Umsetzung für PlayStation und Xbox erst Jahre später folgte.

Beim Nachfolger macht Frontier es anders.

PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S starten gleichzeitig.

Die Standard Edition kostet offiziell 49,99 Euro, daneben gibt es eine Deluxe Edition mit zusätzlichen Tieren und Dekorationselementen.

Damit müssen Konsolenspieler dieses Mal nicht zuschauen, während am PC schon die ersten völlig absurden Megazoos gebaut werden.

Die ersten Spieler sind bereits fleißig am Bauen

Auf Steam sind seit dem Release bereits die ersten Nutzerbewertungen eingegangen.

Der Start fällt dort derzeit überwiegend positiv aus.

Besonders viel Lob bekommen die Tiere und die neuen Möglichkeiten durch Aquarien und Vögel.

Kritik gibt es dagegen unter anderem an der teilweise weiterhin ziemlich komplexen Bedienung und dem umfangreichen Mikromanagement.

Das dürfte Fans des ersten Teils allerdings kaum überraschen.

„Planet Zoo“ war schon immer eines dieser Spiele, bei denen man nur kurz einen Zoo bauen möchte – und zwei Stunden später darüber diskutiert, ob der Mitarbeiterraum wirklich drei Meter weiter nach links gehört.

Für Fans dürfte Teil zwei genau die richtigen Baustellen liefern

„Planet Zoo 2“ versucht nicht, das bekannte Konzept komplett neu zu erfinden.

Stattdessen erweitert Frontier genau jene Bereiche, die sich viele Spieler seit Jahren gewünscht haben.

Fische schwimmen jetzt in selbst gebauten Aquarien, Vögel fliegen durch große Volieren und Tiere können außerhalb des eigenen Zoos in Schutzgebiete ausgewildert werden.

Das klingt zunächst nach ein paar zusätzlichen Funktionen.

Für jemanden, der schon einmal mehrere Abende damit verbracht hat, einen einzigen Zooeingang perfekt aussehen zu lassen, bedeutet es allerdings vor allem eines:

Es gibt jetzt noch viel mehr Möglichkeiten, völlig unnötig viel Zeit mit einem virtuellen Zoo zu verbringen.

Und genau deshalb dürfte „Planet Zoo 2“ für viele Fans ziemlich gefährlich werden.

Quellen

Frontier Developments – „Planet Zoo 2 Releasing 13 October 2026“, 28. Mai 2026
Offizielle Angaben zu Veröffentlichung, Plattformen, Aquarien, frei fliegenden Vögeln, Wildlife Reserves, Tierarten und Editionen. PublicNow
Frontier-Ankündigung zu Planet Zoo 2

Frontier Developments – „Planet Zoo 2 is out now!“, 13. Oktober 2026
Offizielle Release-Mitteilung mit mehr als 130 Tieren und den neuen Aquarien, Volieren und Wildlife Reserves. Investegate
Offizielle Release-Mitteilung

Steam – Planet Zoo 2, Stand 14. Oktober 2026
Veröffentlichungsdatum, Plattformversion für PC und aktuelle Nutzerbewertungen. Steam Store
Planet Zoo 2 bei Steam

PC Gamer – „Planet Zoo 2 review: Superstar animals and frustrating micromanagement“, 13. Oktober 2026
Einordnung des Spiels nach Veröffentlichung, insbesondere zu Tierdarstellung, neuen Arten und Managementsystemen. PC Gamer
Planet Zoo 2 Review bei PC Gamer

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