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Skrillex und PinkPantheress: „Starlight“ bekommt einen bassgewaltigen neuen Remix

Drei Musiker stehen in einer neonbeleuchteten Clubszene mit DJ-Pult, pink-blauen Lichtstrahlen und tanzendem Publikum im Hintergrund; im Mittelpunkt steht eine Sängerin, flankiert von zwei Produzenten.

„Starlight“ bekommt eine zweite Clubrunde: Skrillex und das niederländische Duo ring noord haben Danny L Harles Song mit PinkPantheress komplett neu bearbeitet. Der Remix setzt auf deutlich mehr Bass und gehört zu Harles „Cerulean Divergence“-Reihe, in der Songs seines aktuellen Albums immer wieder neu gedacht werden.

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Skrillex und PinkPantheress: „Starlight“ bekommt einen bassgewaltigen neuen Remix

Kurzbeschreibung:
„Starlight“ bekommt eine zweite Clubrunde: Skrillex und das niederländische Duo ring noord haben Danny L Harles Song mit PinkPantheress komplett neu bearbeitet. Der Remix setzt auf deutlich mehr Bass und gehört zu Harles „Cerulean Divergence“-Reihe, in der Songs seines aktuellen Albums immer wieder neu gedacht werden.

Bei „Starlight“ gehen die Lichter noch einmal an

Manche Songs sind nach ihrer Veröffentlichung fertig.

Andere landen irgendwann bei Skrillex.

Dann sollte man besser nicht davon ausgehen, dass anschließend noch besonders viel am ursprünglichen Platz steht.

Danny L Harle und PinkPantheress haben heute, am 15. Oktober 2026, eine neue Version von „Starlight“ veröffentlicht.

Für den Remix haben sich Skrillex und ring noord zusammengetan.

Der offizielle Titel macht die Rollenverteilung ziemlich eindeutig:

„Starlight (Skrillex & ring noord Remix)“

PinkPantheress liefert weiterhin den Gesang des Originals.

Danny L Harles melodische Grundlage bleibt erkennbar.

Darunter wurde allerdings ein neues elektronisches Fundament gebaut.

Und das fällt deutlich schwerer aus.

Eigentlich ist es immer noch Danny L Harles Song

Bei vier beteiligten Namen kann man relativ schnell den Überblick verlieren.

Deshalb einmal sauber auseinandergezogen:

Das ursprüngliche „Starlight“ stammt von Danny L Harle gemeinsam mit PinkPantheress.

Skrillex und das niederländische Duo ring noord übernehmen bei der neuen Veröffentlichung die Remix-Arbeit.

Es handelt sich also nicht um eine komplett neue Skrillex-und-PinkPantheress-Single.

Sondern um eine neue Interpretation eines bereits bestehenden Songs.

Das klingt nach einer kleinen Unterscheidung.

Für einen Artikel über Musik ist sie allerdings ziemlich entscheidend.

Das Original erschien schon im Sommer 2025

„Starlight“ ist nämlich alles andere als neu.

Die ursprüngliche Single erschien am 8. Juli 2025.

Für Danny L Harle war die Veröffentlichung gleich in mehrfacher Hinsicht wichtig.

Es war seine erste Veröffentlichung als Lead-Artist seit seinem 2021 erschienenen Projekt „Harlecore“.

Gleichzeitig markierte „Starlight“ seinen Einstand bei XL Recordings.

PinkPantheress bezeichnete Harle damals nicht einfach als irgendeinen Gast.

Für ihn war sie nach eigener Aussage eine Wunschpartnerin für genau diesen Song.

Und wenn man sich die musikalischen Welten der beiden anschaut, ist relativ schnell klar, warum.

Eurodance, Trance und ziemlich viel Melancholie

Danny L Harle beschrieb die ursprüngliche Idee hinter „Starlight“ als eine Art euphorische Melancholie.

Ein Begriff, der für elektronische Popmusik eigentlich ziemlich gut funktioniert.

Man tanzt.

Der Song klingt groß.

Alles leuchtet.

Und irgendwo darunter steckt trotzdem dieses merkwürdige Gefühl, dass das Ganze gleichzeitig ein bisschen traurig ist.

Als Einflüsse nannte Harle damals ein erstaunlich breites Feld.

Auf der einen Seite historische europäische Komponisten wie Claudio Monteverdi und John Dowland.

Auf der anderen Seite:

90er-Eurodance.

2000er-Uplifting-Trance.

Gigi D’Agostino.

Alice Deejay.

Zwischen Renaissance-Musik und „Better Off Alone“ liegen normalerweise ein paar Jahrhunderte.

Danny L Harle findet offenbar trotzdem einen Weg dazwischen.

PinkPantheress passte ziemlich genau in diese Welt

PinkPantheress wiederum besitzt selbst eine starke Verbindung zu elektronischer Clubmusik.

UK Garage.

Drum and Bass.

Breakbeats.

Pop.

Melancholische Melodien über Beats, zu denen man gleichzeitig hervorragend tanzen könnte.

Harle erklärte schon bei der ursprünglichen Veröffentlichung, dass ihre Vorliebe für ornamentale Melodien und hypnotische Texte besonders gut in seine musikalische Welt passe.

„Starlight“ entstand dadurch nicht einfach als Produzent-plus-Popstar-Kombination.

Die beiden Sounds überschneiden sich ziemlich natürlich.

Und genau deshalb funktioniert der Song auch als Ausgangsmaterial für weitere elektronische Versionen.

Anfang 2026 landete „Starlight“ dann auf „Cerulean“

Was zunächst als eigenständige Single erschien, bekam später ein Zuhause auf Danny L Harles Album „Cerulean“.

Das Album wurde am 13. Februar 2026 bei XL Recordings veröffentlicht.

„Starlight“ steht dort direkt an zweiter Stelle.

Und der restliche Blick auf die Trackliste zeigt ziemlich schnell, wie groß das Projekt angelegt wurde.

Neben PinkPantheress finden sich unter anderem:

Caroline Polachek,
Clairo,
Julia Michaels,
Dua Lipa,
Oklou
und MNEK.

Harle beschreibt seine Motivation dabei bemerkenswert unkompliziert:

Er wolle im Grunde einfach seine eigene Lieblingsmusik machen.

Eigentlich eine ziemlich gute Albumstrategie.

Aber offenbar war „Cerulean“ damit noch nicht fertig

Denn Danny L Harle behandelt die Songs des Albums inzwischen nicht wie abgeschlossene Dateien.

Unter dem Namen „Cerulean Divergence“ entstehen neue Versionen und Remixe.

Der Gedanke dahinter:

Musik aus „Cerulean“ wird von anderen Künstlern auseinandergenommen und anschließend anders wieder zusammengesetzt.

Teilweise nur leicht verändert.

Teilweise ziemlich radikal.

Genau in diese Reihe gehört jetzt auch die neue Version von „Starlight“.

Skrillex und ring noord legen deutlich mehr Gewicht darunter

Pitchfork beschreibt den neuen Remix ziemlich treffend als eine Version mit einem deutlich schwereren Unterbau.

Der Track verschiebt seinen Schwerpunkt.

Die helle, melodische Oberfläche des Originals bleibt als Wiedererkennungsmerkmal erhalten.

Doch darunter arbeitet jetzt wesentlich stärker der Bass.

Skrillex und ring noord machen aus der Vorlage damit keine komplett andere Komposition.

Aber sie verändern, wie der Song körperlich funktioniert.

Die Originalversion schwebt stärker.

Der Remix drückt stärker.

Beides kann auf einer Tanzfläche funktionieren.

Nur eben auf ziemlich unterschiedliche Weise.

Der Remix ist außerdem erheblich kompakter

Die ursprüngliche „Starlight“-Version läuft rund dreieinhalb Minuten.

Bei der neuen Veröffentlichung wird daraus ein wesentlich kompakterer Remix.

Apple Music führt die Single mit einer Laufzeit von knapp über zwei Minuten.

Das passt ziemlich gut zu einer Produktion, die weniger Zeit mit langem Aufbau verbringt und schneller bei ihrem elektronischen Kern ankommt.

Keine zehnminütige Clubreise.

Kein dreiminütiges Intro, bei dem der DJ zunächst so tut, als hätte er gerade technische Probleme.

Der neue „Starlight“-Remix kommt relativ schnell zur Sache.

ring noord sind dabei mehr als nur ein Name im Kleingedruckten

Besonders interessant ist, dass Skrillex die Neuinterpretation nicht alleine übernimmt.

Er arbeitet dafür mit ring noord zusammen.

Das niederländische Duo bewegt sich selbst stark innerhalb elektronischer Clubmusik und veröffentlicht unter anderem Musik zwischen Drum and Bass, Bass, Techno und experimentelleren elektronischen Richtungen.

Beim Remix werden beide Produzentennamen deshalb ausdrücklich gleichberechtigt geführt:

Skrillex & ring noord Remix.

Es ist keine Skrillex-Produktion, auf der irgendwo noch ein zusätzlicher Name auftaucht.

Die Zusammenarbeit ist Teil des offiziellen Titels.

„Cerulean Divergence“ hatte vorher schon andere Gäste

Die Idee, Harles Album von anderen Produzenten neu bearbeiten zu lassen, läuft bereits seit einiger Zeit.

Zuletzt nahm sich beispielsweise der britische DJ und Produzent Sasha des Songs „Raft in the Sea“ an.

Das Original auf „Cerulean“ entstand gemeinsam mit Julia Michaels.

Sasha lieferte daraus neue Versionen.

Auch „Starlight“ selbst wurde bereits zuvor im Umfeld der Divergence-Reihe weitergedacht.

Der aktuelle Skrillex-und-ring-noord-Remix setzt diese Idee jetzt mit einem der bekanntesten Namen elektronischer Musik fort.

Und wahrscheinlich dürfte genau das dafür sorgen, dass „Starlight“ noch einmal ein Publikum erreicht, das die ursprüngliche Veröffentlichung vielleicht verpasst hat.

Skrillex ist 2026 ohnehin ziemlich beschäftigt

Dass Skrillex ausgerechnet jetzt bei Danny L Harle auftaucht, passt auch zu seinem eigenen Jahr.

Im Juni veröffentlichte er sein neues Album „SOMA“.

Es ist sein fünftes Album und umfasst 13 Tracks.

Musikalisch bewegt sich Skrillex darauf erneut quer durch verschiedene elektronische Richtungen.

Progressive House.

Techno.

Brasilianische Einflüsse.

Bassmusik.

Zusammenarbeiten mit Künstlern aus unterschiedlichen Szenen.

Wer gehofft hatte, Skrillex würde irgendwann einfach für immer exakt dieselbe Dubstep-Produktion von 2011 nachbauen, muss also weiterhin sehr tapfer sein.

Er scheint darauf keine Lust zu haben.

Vielleicht funktioniert genau deshalb „Starlight“ als Remix-Vorlage so gut

Danny L Harles Musik lebt stark davon, verschiedene elektronische Epochen miteinander zu verbinden.

90er-Eurodance trifft auf modernen Pop.

Trance trifft auf experimentelle Produktion.

Historische Melodik landet plötzlich neben Clubmusik.

Skrillex wiederum hat sich längst von der Vorstellung entfernt, ausschließlich für einen einzigen Sound zu stehen.

Und ring noord bringen noch einmal eine eigene Clubperspektive hinein.

Das Ergebnis wirkt deshalb weniger wie:

„Wir machen jetzt einfach mehr Bass auf den Song.“

Sondern eher wie eine weitere mögliche Version desselben musikalischen Gedankens.

PinkPantheress bleibt trotzdem das emotionale Zentrum

Bei all den Produzenten im Titel darf man einen Punkt nicht vergessen:

Die Stimme, die „Starlight“ zusammenhält, gehört weiterhin PinkPantheress.

Gerade weil der Remix rhythmisch und produktionstechnisch stärker eingreift, entsteht ein interessanter Kontrast.

Ihre vergleichsweise leichte Stimme liegt über einer Produktion, die darunter erheblich schwerer geworden ist.

Damit bleibt genau jene Mischung erhalten, die Danny L Harle schon beim Original beschrieben hatte.

Euphorie und Melancholie gleichzeitig.

Nur diesmal mit deutlich größerem Basslautsprecher.

Aus einer Single wird langsam ein kleines eigenes Universum

„Starlight“ hat inzwischen einen ziemlich ungewöhnlichen Weg hinter sich.

Erst eigenständige Single.

Dann Albumtrack.

Dann Teil eines größeren Remixkonzepts.

Jetzt eine neue Version von Skrillex und ring noord.

Und das innerhalb von etwas mehr als einem Jahr.

Der Song zeigt damit auch ziemlich gut, wie elektronische Musik heute veröffentlicht werden kann.

Ein Release muss nicht zwangsläufig das Ende eines Stücks sein.

Er kann auch einfach die erste Version davon sein.

Andere Produzenten verändern anschließend Tempo, Rhythmus, Atmosphäre oder Struktur.

Das Original bleibt bestehen.

Aber daneben entstehen alternative Wege durch denselben Song.

Für „Starlight“ führt einer davon jetzt ziemlich eindeutig in den Club

Der neue Remix macht aus Danny L Harles und PinkPantheress’ Song keine völlig fremde Nummer.

Genau das wäre wahrscheinlich auch unnötig gewesen.

Die Melodie und die Stimme besitzen genügend Wiedererkennungswert.

Skrillex und ring noord verändern stattdessen vor allem das Fundament.

Mehr Druck.

Mehr Bass.

Ein kompakterer Aufbau.

Und ein Sound, der deutlich stärker auf seine Wirkung im Club zielt.

„Starlight (Skrillex & ring noord Remix)“ ist seit dem 15. Oktober 2026 verfügbar.

Und wer beim Original dachte, dass darin eigentlich noch etwas mehr Bass Platz hätte:

Offenbar hatten Skrillex und ring noord denselben Gedanken.

Quellen

Pitchfork – „Skrillex and Ring Noord Remix Danny L Harle and PinkPantheress’ ‘Starlight’“, 15. Oktober 2026
Pitchfork bestätigt die Veröffentlichung des Remixes, Skrillex und das niederländische Duo ring noord als Remix-Team sowie die Einordnung in Danny L Harles „Cerulean Divergence“-Reihe. Die neue Version wird als deutlich basslastigere Interpretation beschrieben. Pitchfork

XL Recordings – „Cerulean“
Offizielle Albuminformationen zu Danny L Harles 2026 erschienenem „Cerulean“, einschließlich „Starlight“ mit PinkPantheress als zweitem Track und der vollständigen Gästeliste des Albums. XL Recordings

The FADER – „Listen to Danny L Harle and PinkPantheress’ new single ‘Starlight’“, 8. Juli 2025
Hintergrund zur ursprünglichen Veröffentlichung von „Starlight“, Harles Wechsel zu XL Recordings und seinen musikalischen Einflüssen zwischen europäischer Musiktradition, Eurodance und Trance. The FADER

Apple Music – „Starlight (Skrillex & ring noord Remix)“
Bestätigung des Veröffentlichungsdatums 15. Oktober 2026 und der Veröffentlichung über XL Recordings. Apple Music - Web Player

Beatport – „Starlight (Skrillex & ring noord Remix)“
Führt Danny L Harle, PinkPantheress, Skrillex und ring noord als beteiligte Künstler und bestätigt den Remix als elektronische Veröffentlichung bei XL Recordings. Beatport

Skrillex / Apple Music – „SOMA“
Offizielle beziehungsweise Plattformangaben zu Skrillex’ aktuellem Album „SOMA“, das am 5. Juni 2026 mit 13 Tracks veröffentlicht wurde. skrillex.com

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