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Musik

Cat Burns fragt „Is It That Deep?“ – neue Single macht aus Overthinking einen entspannten Soul-Pop-Song

Cat-Burns-inspiriertes Porträt in einem warmen Musikzimmer mit Gitarre, Pflanzen und Schallplatten.

Cat Burns ist mit neuer Musik zurück. Auf ihrer heute veröffentlichten Single „Is It That Deep?“ verbindet die britische Singer-Songwriterin warme Gitarren, Bläser und mehrstimmige Harmonien mit einer erstaunlich simplen Botschaft: Nicht jedes Problem verdient die Energie, die wir ihm geben. Der Song war bereits während ihrer „How To Be Human“-Tour ein Fan-Favorit – jetzt erscheint endlich die Studioversion samt neuem Musikvideo.

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Wie oft liegt man abends im Bett und denkt über irgendeine Situation nach, die eigentlich längst vorbei ist?

War die Nachricht komisch formuliert?

Hätte man etwas anderes sagen sollen?

Warum hat die andere Person so reagiert?

Und irgendwann landet man bei einer ziemlich guten Frage:

„Is It That Deep?“

Genau daraus macht Cat Burns ihre neue Single.

Der Song erscheint am heutigen 9. Oktober 2026 und zeigt die britische Singer-Songwriterin von einer etwas entspannteren Seite.

Nach einem Album über Trauer, Herzschmerz und Heilung geht es diesmal vor allem darum, nicht jeden Gedanken bis ins Unendliche zu zerlegen.


Vielleicht ist es einfach gar nicht so deep

Die Grundidee des Songs ist überraschend unkompliziert.

Cat Burns beschäftigt sich mit Situationen, die wir selbst größer machen, als sie eigentlich sind.

Dinge passieren.

Manche davon können wir ändern.

Andere eben nicht.

Und genau dort soll „Is It That Deep?“ ansetzen.

Burns beschreibt den Song als Erinnerung daran, zwischendurch einfach einmal durchzuatmen, loszulassen und etwas mehr zu leben und zu lieben, statt permanent über Dinge nachzudenken, die ohnehin nicht mehr verändert werden können.

Eine kleine Anti-Overthinking-Hymne also.


Soul statt großer Pop-Explosion

Musikalisch passt die Produktion ziemlich gut zu dieser Botschaft.

„Is It That Deep?“ basiert auf warmen Gitarren und Bläsern.

Dazu kommen mehrschichtige Gesangsharmonien und ein entspannter Midtempo-Groove.

Der Song versucht gar nicht erst, durch eine riesige Produktion maximal dramatisch zu wirken.

Im Gegenteil.

Alles fühlt sich bewusst leicht und warm an.

Cat Burns’ Stimme steht klar im Mittelpunkt – so, wie man es von vielen ihrer stärksten Songs kennt.


Gerade einmal 2:51 Minuten

Mit einer Laufzeit von 2 Minuten und 51 Sekunden bleibt die Single außerdem angenehm kompakt.

Es gibt keine fünfminütige Analyse des Lebens.

Keine gigantische Bridge.

Keine unnötige Verlängerung.

Die Botschaft wird ausgesprochen, der Refrain bleibt hängen – und dann ist Schluss.

Irgendwie passt selbst das perfekt zum Titel.

Muss ein Popsong wirklich komplizierter sein?

Offenbar nicht.


Fans kennen den Song schon seit April

Für einige Cat-Burns-Fans dürfte „Is It That Deep?“ allerdings nicht komplett neu sein.

Burns spielte den damals noch unveröffentlichten Song bereits während ihrer „How To Be Human“-Tour im Frühjahr 2026.

Bei ihrer großen London-Show in der O2 Academy Brixton am 19. April stand er beispielsweise ziemlich prominent am Ende des Sets.

Direkt danach kam nur noch:

„go“.

Damit stellte Burns den neuen Song ausgerechnet unmittelbar neben jenen Titel, der ihre Karriere international ins Rollen gebracht hatte.

Auch bei der Show in Manchester war „Is It That Deep?“ bereits zu hören.


Aus dem unveröffentlichten Live-Song wird ein Fan-Favorit

Seitdem tauchten Ausschnitte immer wieder online auf.

Das scheint funktioniert zu haben.

Official Charts bezeichnete „Is It That Deep?“ zum heutigen Release bereits als Song, dessen Snippet im Netz große Aufmerksamkeit bekommen hat.

Burns musste also nicht erst heute testen, ob der Refrain funktioniert.

Die Fans hatten bereits mehrere Monate Zeit, sich darauf einzuschießen.

Jetzt gibt es endlich die Studioversion.


Und das Musikvideo folgt direkt dazu

Die Single bekommt gleichzeitig ein neues offizielles Musikvideo.

Regie führt Charlie Di Placido.

Der Name dürfte besonders Fans von Jungle bekannt vorkommen.

Di Placido ist maßgeblich für die außergewöhnliche visuelle Welt vieler Jungle-Musikvideos verantwortlich und hat deren stark choreografierten Stil über Jahre mitgeprägt.

Außerdem arbeitete er unter anderem mit Kojey Radical.

Das Video zu „Is It That Deep?“ feiert am heutigen Freitag um 17 Uhr britischer Zeit, also 18 Uhr deutscher Zeit, Premiere.


Für Cat Burns beginnt damit bereits das nächste Kapitel

Gerade einmal knapp ein Jahr ist vergangen, seit Burns ihr zweites Album veröffentlicht hat.

„How To Be Human“ erschien am 31. Oktober 2025.

Das Album entstand während einer besonders schwierigen Phase ihres Lebens.

Burns musste gleichzeitig mit Trauer und dem Ende einer Beziehung umgehen.

Diese beiden Erfahrungen ziehen sich praktisch durch die gesamte Platte.


Das Album sollte zeigen, wie Heilung wirklich aussieht

Burns erklärte zur Veröffentlichung, dass sie bei vielen positiven Botschaften über schwere Lebensphasen immer etwas vermisst habe.

Menschen sagen gerne:

„Es wird besser.“

„Du kommst darüber hinweg.“

„Am Ende wird alles gut.“

Nur wird selten erzählt, was zwischen dem Anfang und diesem vermeintlich guten Ende passiert.

Genau das wollte sie dokumentieren.

Nicht nur das Licht am Ende des Tunnels.

Sondern auch den Tunnel selbst.


16 Songs über Liebe, Verlust und Selbstfindung

„How To Be Human“ umfasst 16 Songs, die vollständig von Cat Burns geschrieben wurden.

Darunter:

„Come Home“

„Can Time Move Faster?“

„Sad Forever“

„All This Love“

„GIRLS!“

„Lavender“

„Please Don’t Hate Me“

„I Wish You Well“

und natürlich „How To Be Human“.

Das Album bewegt sich zwischen Pop, Soul, R&B und akustischem Singer-Songwriter-Sound.

Dabei bleibt die wichtigste Konstante Burns’ direkte Art zu schreiben.


Platz 5 in Großbritannien

Kommerziell wurde „How To Be Human“ zu ihrem bislang größten Albumerfolg.

Die Platte stieg im November 2025 auf Platz 5 der britischen Albumcharts ein.

Damit übertraf sie ihr Debüt „early twenties“, das 2024 Platz 7 erreicht hatte.

„How To Be Human“ wurde außerdem in seiner Veröffentlichungswoche das meist heruntergeladene Album Großbritanniens.

Für Burns war das ein weiterer wichtiger Schritt weg vom ursprünglichen TikTok-Durchbruch hin zu einer etablierten britischen Popkünstlerin.


„Is It That Deep?“ fühlt sich wie der nächste Schritt an

Gerade deshalb wirkt die neue Single fast wie ein kleiner Epilog zu „How To Be Human“.

Auf dem Album wurde analysiert.

Getrauert.

Gezweifelt.

Verarbeitet.

Und jetzt kommt Cat Burns mit einer ziemlich anderen Erkenntnis zurück:

Vielleicht muss man irgendwann auch aufhören, alles zu analysieren.

Nicht weil Gefühle unwichtig wären.

Sondern weil manche Dinge durch noch mehr Nachdenken schlicht nicht besser werden.


Eine Botschaft, die ziemlich gut zu Cat Burns passt

Burns’ Musik funktioniert seit Jahren besonders gut, wenn sie Gedanken ausspricht, die andere Menschen zwar kennen, aber selbst nicht richtig formulieren können.

Ihre Texte fühlen sich deshalb häufig weniger wie klassische Popsongs und mehr wie Gespräche an.

Das war schon bei „people pleaser“ so.

Bei „live more & love more“.

Bei „Free“.

Und natürlich bei „go“.

„Is It That Deep?“ passt perfekt in diese Reihe.

Schon der Titel klingt eher nach einer Nachricht, die eine Freundin in einen Gruppenchat schreiben würde, als nach einem klassischen Songnamen.


Alles begann mit „go“

International bekannt wurde Cat Burns vor allem durch „go“.

Der Song entwickelte sich über TikTok zu einem massiven Erfolg und erreichte schließlich Platz 2 der britischen Singlecharts.

17 Wochen lang hielt sich der Titel in den britischen Top 10.

Damit gehörte Burns 2022 zu den erfolgreichsten britischen Künstlerinnen des Jahres.

Plötzlich folgten BRIT-Award-Nominierungen, große Festivals und Support-Shows für Weltstars.


Von TikTok zu Ed Sheeran und Sam Smith

Burns spielte anschließend unter anderem im Vorprogramm von Ed Sheeran und Sam Smith.

Dazu kamen Auftritte bei Glastonbury, Governors Ball, Radio 1’s Big Weekend und weiteren großen Festivals.

Ihr Debütalbum „early twenties“ wurde 2024 außerdem für den Mercury Prize nominiert.

Aus einem viralen Song entwickelte sich damit eine Karriere, die inzwischen längst nicht mehr von einem einzigen Hit abhängt.


Jetzt geht es sogar nach Australien

Nach Veröffentlichung der neuen Single stehen bereits die nächsten Live-Termine an.

Ab 14. Oktober beginnt Burns ihre erste Australien-Tour.

Geplant sind unter anderem Auftritte in Perth, Brisbane und Sydney.

Damit dürfte „Is It That Deep?“ ziemlich schnell wieder dort landen, wo der Song ursprünglich begonnen hat:

auf der Bühne.

Nur diesmal können die Fans den Text vorher schon offiziell streamen.


Vielleicht brauchen wir die Frage manchmal einfach

Natürlich lässt sich nicht jedes Problem mit einem Schulterzucken lösen.

Das behauptet Cat Burns auch gar nicht.

Aber genau nach einem Album, das sich so intensiv mit schweren Emotionen beschäftigt hat, wirkt „Is It That Deep?“ fast befreiend.

Manche Dinge verdienen unsere Aufmerksamkeit.

Andere rauben uns einfach nur Energie.

Und vielleicht lohnt es sich zwischendurch tatsächlich, kurz anzuhalten und sich selbst zu fragen:

Ist es wirklich so deep?

„Is It That Deep?“ von Cat Burns ist ab sofort auf den bekannten Streamingplattformen erhältlich. Das offizielle Musikvideo erscheint heute um 18 Uhr deutscher Zeit.


Quellen

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