Theo Hutchcraft und Adam Anderson setzen 2027 wieder stärker auf große Sommerbühnen. Statt einer langen Hallentour kündigen Hurts bislang nur einige ausgewählte Open-Air- und Festivalshows an.
Für Deutschland sind dabei zwei Termine bestätigt: Hamburg und Berlin. Gerade die beiden Spielorte passen ziemlich gut zum eleganten, melancholischen Sound der Band.
Hamburg eröffnet die Deutschland-Termine
Am 16. Juni 2027 treten Hurts im Hamburger Stadtpark auf.
Die Freilichtbühne gehört zu den bekanntesten Open-Air-Spielstätten der Stadt und verbindet Konzertatmosphäre mit einem vergleichsweise intimen Rahmen. Der Einlass beziehungsweise Veranstaltungsbeginn ist aktuell für 19 Uhr angegeben.
Zwei Tage später geht es weiter nach Berlin.
Zwei Tage später folgt die Zitadelle Berlin
Am 18. Juni 2027 spielen Hurts in der Zitadelle Spandau.
Auch dort handelt es sich um eine Open-Air-Show. Die Berliner Zitadelle ist seit Jahren eine feste Adresse für große Sommerkonzerte und dürfte optisch ziemlich gut zu der eher düsteren und cineastischen Ästhetik von Hurts passen.
Insgesamt sind bislang fünf Europa-Termine angekündigt
Die beiden Deutschland-Shows sind Teil eines kleinen europäischen Sommerprogramms.
Neben Hamburg und Berlin stehen bislang Auftritte in Lettland, Polen und Finnland fest. Damit bleibt die Zahl der Shows bewusst überschaubar.
Ob später noch weitere Termine hinzukommen, ist derzeit offen.
„Wonderful Life“ machte Hurts international bekannt
Hurts wurden 2009 gegründet und feierten nur ein Jahr später mit ihrem Debütalbum „Happiness“ den großen Durchbruch.
Besonders „Wonderful Life“ entwickelte sich europaweit zum Hit. Auch Songs wie „Stay“, „Sunday“ und später „Miracle“ oder „Some Kind of Heaven“ festigten ihren Ruf als Band zwischen Synth-Pop, New Wave und melancholischem Pop.
Fünf Studioalben und ein klarer eigener Stil
Nach „Happiness“ erschienen mit „Exile“, „Surrender“, „Desire“ und „Faith“ vier weitere Studioalben.
Hurts blieben dabei ihrem Grundprinzip treu: große Melodien, dunkle Texte, elektronische Flächen und ein Stil, der stark von der Ästhetik der 1980er-Jahre beeinflusst ist.
Gerade live funktioniert diese Mischung besonders gut, weil viele Songs deutlich größer wirken als ihre vergleichsweise kontrollierten Studioversionen.
Theo Hutchcraft war zuletzt auch als Songwriter aktiv
Frontmann Theo Hutchcraft war in den vergangenen Jahren nicht ausschließlich mit Hurts beschäftigt.
Er arbeitete unter anderem als Songwriter mit Künstlern wie Calvin Harris, Måneskin, Muse, Cian Ducrot, Jazzy und Louis Tomlinson zusammen.
Dass Hurts nun wieder mit eigenen Live-Terminen auftauchen, dürfte deshalb viele Fans freuen, die auf neue Aktivitäten des Duos gewartet haben.
Tickets starten Ende Oktober
Der exklusive Vorverkauf für die beiden Deutschland-Konzerte startet am 30. Oktober 2026 um 11 Uhr.
Der allgemeine Vorverkauf beginnt laut Musikexpress am 2. November 2026 um 10 Uhr. Als Einstiegspreis werden dort 52,50 Euro zuzüglich Gebühren genannt.
Zwei Abende für Fans der großen Melancholie
Hurts waren nie die Band für möglichst lockere Sommermusik.
Ihre Songs leben von Pathos, Melancholie, großen Refrains und einer gewissen kontrollierten Dramatik.
Genau deshalb könnten die beiden Open-Air-Termine ziemlich gut funktionieren.
Hamburg im Stadtpark.
Berlin in der Zitadelle.
Und irgendwo dazwischen vermutlich spätestens wieder der Moment, in dem mehrere tausend Menschen gemeinsam „Wonderful Life“ singen.
Quellen
Area One – bestätigte Europa-Shows 2027 und Deutschland-Termine.
Stadtpark Open Air – Hamburg am 16. Juni 2027.
Eventim, 26. Oktober 2026 – Hamburg, Berlin und Vorverkaufsstart.
Musikexpress, 26. Oktober 2026 – fünf Europa-Termine, Ticketpreise und allgemeiner Vorverkauf.
Regioactive, 27. Oktober 2026 – Deutschland-Termine und Veranstaltungsdetails.