Manchmal reicht ein Rekord nicht.
Zara Larsson hat bei ihrem ersten Headline-Besuch in Neuseeland gleich zweimal hintereinander Geschichte geschrieben. Die 28-Jährige spielte am 25. und 26. Oktober zwei Konzerte in der Spark Arena in Auckland – und beide Shows übertrafen den bisherigen Besucherrekord der Halle.
Zweimal neuer Rekord innerhalb von 24 Stunden
Beim ersten Konzert am Sonntag kamen laut Veranstalter 12.796 Fans in die Spark Arena.
Damit übertraf Larsson bereits den bisherigen Rekord von Linkin Park. Nur einen Abend später legte sie noch einmal nach: 12.798 Besucher kamen zur zweiten Show.
Zusammen ergibt das knapp 25.600 Menschen an zwei Abenden.
Linkin Park verlieren ihren bisherigen Spitzenplatz
Der vorherige Rekord war erst wenige Monate alt.
Linkin Park hatten im März 2026 12.736 Besucher in die Spark Arena gebracht. Zara Larsson übertraf diese Zahl bei beiden Shows und setzte die neue Einzelshow-Bestmarke schließlich bei 12.798 Zuschauern.
Die Spark Arena wurde 2007 eröffnet und ist die größte Indoor-Arena Neuseelands.
Die zweite Show wurde erst nachträglich hinzugefügt
Ursprünglich war nur ein Konzert am 25. Oktober geplant.
Nachdem diese Show ausverkauft war, kam für den 26. Oktober ein zweiter Termin hinzu. Ausgerechnet diese Zusatzshow stellte am Ende den endgültigen neuen Rekord auf.
Damit wurde aus einem ursprünglich einzelnen Neuseeland-Termin plötzlich ein Doppelerfolg.
Auch Sydney war bereits ein Karrierehöhepunkt
Nur wenige Tage zuvor hatte Larsson in Australien bereits einen persönlichen Meilenstein erreicht.
Bei ihrer Show in Sydney spielte sie vor fast 18.000 Menschen – laut Rolling Stone AU/NZ die bislang größte eigene Headline-Show ihrer Karriere.
Die beiden Auckland-Termine setzten diesem Tourabschnitt anschließend noch einmal einen besonderen Schlusspunkt.
Willkommen mit traditionellem Pōwhiri
Vor ihrem Konzert wurde Larsson gemeinsam mit ihrer Tourcrew von Ngāti Whātua Ōrākei mit einem traditionellen Pōwhiri begrüßt.
Im Anschluss erhielt die Sängerin außerdem eine besondere Anerkennung für den neuen Arena-Rekord.
Auch während der Shows zeigte Larsson ihre Begeisterung für Neuseeland.
Beim ersten Abend betrat sie die Bühne zu „Poi E“ vom Pātea Māori Club. Beim VIP-Soundcheck spielte sie außerdem kurz „Royals“ von Lorde.
Von „Lush Life“ bis „Midnight Sun“
Zara Larsson gehört bereits seit Jahren zu den international erfolgreichsten Popkünstlerinnen Schwedens.
Der große Durchbruch gelang ihr unter anderem mit Songs wie „Lush Life“, „Never Forget You“ und „Symphony“.
Ihre aktuelle Tour trägt den Namen ihres Albums „Midnight Sun“, das 2025 erschien. Die Platte bildet den musikalischen Mittelpunkt der aktuellen Konzertreihe.
TikTok brachte ältere Songs zurück ins Rampenlicht
Interessant ist auch, wie stark sich Larssons Publikum in den vergangenen Jahren verändert hat.
Mehrere ältere Songs bekamen durch TikTok noch einmal neue Aufmerksamkeit und erreichten dadurch eine jüngere Generation von Fans. Gerade dieser Mix aus frühen Hits und neueren Songs dürfte auch zum aktuellen Tourerfolg beitragen.
P!nk hält weiterhin den Mehrabend-Rekord
Einen anderen Rekord in der Spark Arena hält allerdings weiterhin P!nk.
Sie brachte während ihrer „Beautiful Trauma World Tour“ insgesamt 73.087 Fans bei sechs ausverkauften Shows in die Arena.
Zara Larsson hält dagegen jetzt den Rekord für die größte Besucherzahl bei einem einzelnen Konzert.
Ein Tourabschluss mit Ausrufezeichen
Zwei Abende.
Zwei Rekorde.
Und fast 25.600 Fans.
Für Zara Larsson hätte der Abschluss ihrer Australien- und Neuseeland-Tour kaum besser laufen können.
Vor allem deshalb, weil sie den bisherigen Rekord nicht nur einmal knapp übertraf.
Sie machte es am nächsten Abend einfach direkt noch einmal.
Quellen
IQ Magazine, 27. Oktober 2026 – zwei neue Besucherrekorde bei den Auckland-Shows.
Rolling Stone AU/NZ, 27. Oktober 2026 – Zuschauerzahlen, vorheriger Linkin-Park-Rekord und Sydney-Show.
NZ Herald, 27. Oktober 2026 – Besucherzahlen, Pōwhiri, Lorde-Cover und bisherige Hallenrekorde.
The Music Network, 26. Oktober 2026 – Rekord in der Spark Arena und Aussagen von Live Nation sowie Venue-Leitung.