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Kid Rock kündigt „Halfway to Jesus“ an – Eminem ist auf neuem Christian-Rock-Album dabei

Kid Rock schlägt musikalisch ein neues Kapitel auf: Am 17. Oktober 2026 erscheint mit „Halfway to Jesus“ sein erstes vollständig glaubensorientiertes Album. Die 17 Songs verbinden Rock, Country, Hip-Hop und Gospel – und halten eine der überraschendsten Kollaborationen des Jahres bereit. Eminem ist auf „7 Sins“ zu hören. Mit „James 1:17 (Jesus Is King)“ ist die erste Single samt Musikvideo bereits erschienen.

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Dass Kid Rock irgendwann ein komplettes Album über Glauben, Jesus und Erlösung veröffentlichen würde, hätte vor einigen Jahren vermutlich nicht jeder erwartet.

Jetzt steht genau dieses Projekt unmittelbar vor der Veröffentlichung.

Am 17. Oktober 2026 erscheint „Halfway to Jesus“, ein neues Album, auf dem Kid Rock seinen bekannten Mix aus Rock, Country und Hip-Hop mit ausdrücklich christlichen Themen verbindet.

Und allein die Gästeliste dürfte für Gesprächsstoff sorgen.

Denn auf einem der 17 Songs taucht ein Name auf, den wohl nur wenige auf einem Kid-Rock-Gospelalbum erwartet hätten:

Eminem.


Eminem ist auf „7 Sins“ dabei

Die Zusammenarbeit trägt den Titel „7 Sins“ und steht an dritter Stelle der Tracklist.

Nachdem Kid Rock die Songliste veröffentlicht hatte, zweifelten einige Fans zunächst sogar daran, dass die Angabe tatsächlich stimmt.

Inzwischen wurde die Zusammenarbeit jedoch auch aus Eminems Umfeld gegenüber Complex bestätigt.

Damit treffen zwei Künstler erneut im Studio aufeinander, deren gemeinsame Geschichte weit zurückreicht.


Kid Rock und Eminem kennen sich seit Jahrzehnten

Beide stammen aus dem Raum Detroit und bewegten sich bereits Ende der 1990er-Jahre in derselben Musikszene.

Schon 1998 war Eminem auf Kid Rocks Durchbruchsalbum „Devil Without a Cause“ zu hören.

Gemeinsam nahmen sie den Song „Fuck Off“ auf.

Damals stand Eminem selbst noch unmittelbar vor seinem weltweiten Durchbruch mit „The Slim Shady LP“.

Viele Jahre später revanchierte sich Kid Rock zumindest visuell: 2013 hatte er einen Gastauftritt im Musikvideo zu Eminems „Berzerk“.

Nun folgt fast drei Jahrzehnte nach ihrer ersten Zusammenarbeit ein neuer gemeinsamer Song.


Unterschiedliche politische Positionen – Freundschaft geblieben

Interessant ist die Zusammenarbeit auch deshalb, weil beide Künstler öffentlich unterschiedliche politische Positionen vertreten haben.

Kid Rock schrieb im Begleittext zum neuen Album, dass er und Eminem bei politischen und anderen Themen durchaus unterschiedlicher Meinung seien, ihre Freundschaft aber bestehen geblieben sei.

Genau diesen Punkt wolle man mit „7 Sins“ offenbar ebenfalls transportieren.

Die beiden hoffen laut Kid Rock, damit zu zeigen, dass unterschiedliche Ansichten nicht automatisch das Ende einer persönlichen Beziehung bedeuten müssen.

Die konkrete musikalische Ausrichtung von „7 Sins“ wurde bislang noch nicht vollständig vorgestellt.

Spätestens am 17. Oktober lässt sich also hören, wie Eminem in das neue glaubensorientierte Album passt.


„Halfway to Jesus“ umfasst 17 Songs

Insgesamt enthält das Album 17 Tracks.

Schon die Titel machen deutlich, dass Kid Rock diesmal sehr konsequent bei seinem neuen Thema bleibt.

Auf der Tracklist stehen unter anderem:

  • „Freedom“
  • „James 1:17 (Jesus Is King)“
  • „7 Sins“ mit Eminem
  • „Why Don’t You Look into Jesus“
  • „Water into Wine“
  • „Halfway 2 Jesus“
  • „I Don’t Drink the Whiskey Anymore“
  • „Me and Jesus“
  • „God Is Good“
  • „Broken Hearted People“
  • „High Road“
  • „God Bless the USA“

Das Album erscheint über Kid Rocks eigenes Label Top Dog Records.


Erste Single ist bereits erschienen

Als ersten Vorgeschmack hat Kid Rock „James 1:17 (Jesus Is King)“ veröffentlicht.

Der Titel verweist direkt auf einen Vers aus dem Jakobusbrief des Neuen Testaments.

Musikalisch bleibt Kid Rock seinem bisherigen Stil allerdings deutlich näher, als man bei einem klassischen Gospelalbum vielleicht erwarten würde.

Statt Kirchenchor und Orgel gibt es Americana, Rock und Country.

Genau das war offenbar der Plan.


Kid Rock wollte christliche Musik auf seine eigene Art machen

Kid Rock hatte bereits vor der offiziellen Albumankündigung erklärt, warum er überhaupt ein christliches Album aufnehmen wollte.

Er sei katholisch aufgewachsen, habe mit der Musik im Gottesdienst allerdings wenig anfangen können.

Später habe er auch baptistische und andere Kirchen besucht und dort nach einer Art von christlicher Musik gesucht, die ihn persönlich stärker anspricht.

Irgendwann entstand daraus die Idee, einfach selbst genau die Songs zu schreiben, die er über seinen Glauben hören möchte.

Und zwar mit den Stilrichtungen, die ihn seit Jahrzehnten begleiten:

Rock ’n’ Roll, Country und Hip-Hop.

„Halfway to Jesus“ soll genau diese Mischung liefern.


Musikvideo in Kid Rocks eigenem Honky-Tonk

Zur ersten Single wurde gleichzeitig ein offizielles Musikvideo veröffentlicht.

Gedreht wurde es unter anderem in Kid Rocks Big Honky Tonk & Rock ’n’ Roll Steakhouse am Broadway in Nashville.

Regie führte Blake Judd.

Im Video lädt Kid Rock Menschen entlang des berühmten Nashville-Broadways dazu ein, gemeinsam mit seiner Band zu feiern und den Song zu hören.

Trotz der religiösen Botschaft bleibt die Inszenierung damit deutlich näher an einer Country-Bar als an einem klassischen Kirchenraum.


Das Video hat einen ernsten persönlichen Hintergrund

Das Musikvideo ist zwei Menschen gewidmet.

Zum einen Kid Rocks langjährigem Keyboarder Jimmie Bones, bei dem 2024 ALS diagnostiziert wurde.

Zum anderen Kalvin Lynch, einem jungen Kid-Rock-Fan mit einem nicht operierbaren Hirntumor.

Lynchs Wunsch über die Make-A-Wish Foundation war es, gemeinsam mit Kid Rock Schlagzeug zu spielen.

Beide werden im Zusammenhang mit dem Video ausdrücklich erwähnt.

Dadurch bekommt die eigentlich groß inszenierte Single eine deutlich persönlichere Ebene.


Gary LeVox und Jimmie Allen sind ebenfalls dabei

Eminem ist nicht der einzige bekannte Gast.

Auf dem Titelsong „Halfway 2 Jesus“ arbeitet Kid Rock mit zwei Namen aus der Country-Welt zusammen:

Gary LeVox, bekannt als Sänger von Rascal Flatts, und Jimmie Allen.

Damit zeigt bereits die Gästeliste, wie breit der musikalische Ansatz des Albums ausfallen dürfte.

Während Eminem die Hip-Hop-Seite repräsentiert, bringen LeVox und Allen einen klaren Country-Einfluss mit.


Der Weg zum Album begann schon Anfang 2026

Ganz plötzlich kommt die neue Richtung allerdings nicht.

Bereits Anfang des Jahres veröffentlichte Kid Rock eine neue Version von „’Til You Can’t“.

Der ursprüngliche Song stammt von Cody Johnson.

Kid Rock ergänzte seine Interpretation um eine neue Strophe mit deutlich stärkerem Glaubensbezug.

Damit gelang ihm anschließend ein ungewöhnlicher Charterfolg.

Der Song erreichte Platz 1 der Billboard Hot Christian Songs Charts und brachte Kid Rock erstmals überhaupt in diese Rangliste.

Damit war im Grunde bereits zu erkennen, wohin sich seine nächste Veröffentlichung bewegen könnte.


„Halfway to Jesus“ wird kein klassisches Gospelalbum

Trotz der religiösen Inhalte sollte man musikalisch offenbar kein traditionelles Gospelprojekt erwarten.

Kid Rock hat während seiner Karriere ohnehin immer wieder verschiedene Stile miteinander vermischt.

Sein Durchbruch Ende der 1990er verband Rap, Hard Rock und Metal.

Später verlagerte sich sein Sound zunehmend in Richtung Southern Rock und Country.

„Halfway to Jesus“ soll nun mehrere dieser Elemente gleichzeitig zusammenführen.

Glaubensinhalte treffen damit auf Gitarren, Country-Instrumentierung und Rap.


Auch das Cover macht das Konzept ziemlich deutlich

Schon das Albumcover spielt mit dem Titel.

Kid Rock ist darauf sinnbildlich auf dem Weg Richtung Jesus beziehungsweise zu einem hellen Kreuz zu sehen, während hinter ihm eine dunklere Figur zurückbleibt.

Der Titel „Halfway to Jesus“ beschreibt damit weniger einen bereits abgeschlossenen Wandel als einen Weg.

Auch mehrere Songtitel greifen dieses Motiv auf.

„Water into Wine“, „God Is Good“ oder „Me and Jesus“ lassen kaum Zweifel daran, welches Thema die Platte bestimmt.

Andere Stücke wie „I Don’t Drink the Whiskey Anymore“ oder „Broken Hearted People“ klingen dagegen stärker nach persönlicher Rückschau.


„God Bless the USA“ schließt das Album ab

Den Abschluss bildet „God Bless the USA“.

Der Titel ist vor allem durch Lee Greenwood bekannt, dessen gleichnamiger Song aus dem Jahr 1984 zu den bekanntesten patriotischen Country-Liedern der USA gehört.

Wie stark Kid Rocks Version dem Original folgt beziehungsweise wie sie arrangiert wurde, dürfte sich mit Erscheinen des Albums zeigen.


17. Oktober ist ein auffälliges Veröffentlichungsdatum

Die Zahl 17 taucht rund um das Projekt auffällig häufig auf.

Das Album enthält 17 Songs.

Die erste Single heißt „James 1:17“.

Und veröffentlicht wird das Album am 17. Oktober.

Der Termin hat darüber hinaus noch einen interessanten Nebeneffekt:

Der 17. Oktober ist Eminems Geburtstag.

Ob der Veröffentlichungstag deshalb gewählt wurde oder lediglich Teil des Zahlenspiels rund um den biblischen Vers ist, wurde bislang nicht offiziell erklärt.


Besonders „7 Sins“ dürfte Aufmerksamkeit bekommen

Unabhängig davon, wie man zu Kid Rocks neuem musikalischen Schwerpunkt steht, dürfte die Eminem-Kollaboration wahrscheinlich zu den meistdiskutierten Songs des Albums gehören.

Immerhin haben beide Musiker seit ihrer ersten gemeinsamen Aufnahme völlig unterschiedliche Karrieren durchlaufen.

Eminem wurde zu einem der erfolgreichsten Rapper aller Zeiten.

Kid Rock wechselte über Rap-Rock zunehmend in Country und Southern Rock.

Jetzt treffen sie ausgerechnet auf einem christlich ausgerichteten Album wieder zusammen.

Das allein macht „7 Sins“ zu einer ungewöhnlichen Veröffentlichung.


Ein kompletter Neustart nach „Bad Reputation“

„Halfway to Jesus“ folgt auf Kid Rocks Studioalbum „Bad Reputation“ aus dem Jahr 2022.

Damit liegen mehr als vier Jahre zwischen seinen regulären Alben.

Statt einfach die bisherige musikalische Linie fortzuführen, baut Kid Rock das neue Projekt vollständig um ein Thema herum.

Glaube, Fehler, Reue und der Versuch, Dinge im eigenen Leben anders zu machen, sollen sich durch das komplette Album ziehen.

Der Titel fasst diesen Ansatz ziemlich treffend zusammen:

Nicht angekommen.

Aber unterwegs.


Die Überraschung heißt trotzdem Eminem

So konsequent das religiöse Konzept auch ist – für viele Fans dürfte am Ende zunächst ein Song im Mittelpunkt stehen:

„7 Sins“ mit Eminem.

Fast 30 Jahre nach „Fuck Off“ stehen Kid Rock und Eminem wieder gemeinsam auf einer offiziellen Tracklist.

Und diesmal könnte der Kontrast kaum größer sein.

Aus einem provokanten Rap-Rock-Song Ende der 1990er wird 2026 eine Zusammenarbeit auf einem Album namens „Halfway to Jesus“.

Die komplette Platte erscheint am 17. Oktober 2026.

„James 1:17 (Jesus Is King)“ ist bereits jetzt samt Musikvideo verfügbar.


Quellen

  • Kid Rock – offizielle Website: Aktuelle Veröffentlichung von „James 1:17 (Jesus Is King)“ und Präsentation von „Halfway to Jesus“. Kid Rock
  • Billboard: Albumankündigung, christliche Ausrichtung von „Halfway to Jesus“, Eminem-Kollaboration und erste Single. Billboard
  • The Music Universe / Top Dog Records: Veröffentlichung am 17. Oktober, vollständige Tracklist, Gäste, Musikvideo und Hintergrund zur neuen musikalischen Ausrichtung. The Music Universe
  • Complex: Bestätigung des Eminem-Features durch dessen Umfeld sowie Kid Rocks Aussagen zur langjährigen Freundschaft und den unterschiedlichen politischen Ansichten. Complex
  • Blabbermouth: Details zu den 17 Songs, „7 Sins“, Gary LeVox und Jimmie Allen sowie den Widmungen des Musikvideos. blabbermouth.net

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