Wenn die Beziehung kompliziert wird, muss wenigstens die Playlist stimmen
„Nobody Wants This“ hat von Anfang an verstanden, dass eine gute romantische Komödie mehr braucht als:
zwei attraktive Hauptfiguren,
komplizierte Familien,
unangenehme Gespräche
und mindestens eine Situation, in der jemand etwas sagt, das er ungefähr 30 Sekunden später gerne zurücknehmen würde.
Man braucht Musik.
Sehr viel Musik.
Und wenn möglich Songs, die nach einer Folge direkt in der eigenen Playlist landen.
Netflix und Atlantic Records setzen deshalb auch bei der dritten Staffel von „Nobody Wants This“ wieder auf einen eigenen großen Soundtrack.
Diesmal befinden sich darauf unter anderem:
Miley Cyrus,
J Balvin,
Ellie Goulding,
Megan Moroney,
Ravyn Lenae,
Metric,
Maisie Peters
und Bailey Zimmerman.
Die Serie startet am 22. Oktober 2026 bei Netflix.
Der komplette Soundtrack folgt einen Tag später:
23. Oktober.
Miley Cyrus ist gleich zweimal dabei
Der auffälligste Name auf der Trackliste dürfte für viele Miley Cyrus sein.
Und die bekommt nicht nur einen Platz.
Sondern gleich zwei.
Auf dem Album stehen:
„Cold Blooded“
und
„You (Demo)“.
Besonders „You (Demo)“ dürfte Fans bekannt vorkommen.
„You“ erschien ursprünglich auf Miley Cyrus' 2023 veröffentlichtem Album „Endless Summer Vacation“.
Für „Nobody Wants This“ wird nun allerdings eine Demo-Version des Songs veröffentlicht.
Damit bekommt man nicht einfach den bekannten Albumtrack noch einmal auf einer Soundtrack-Compilation serviert.
Die Fassung gewährt stattdessen einen anderen Blick auf das Stück.
Und gerade bei einer Serie, die emotional gerne irgendwo zwischen:
„Wir schaffen das“
und
„Warum ist diese Beziehung eigentlich so kompliziert?“
pendelt, passt der Songtitel ziemlich hervorragend.
„Cold Blooded“ ist die zweite Miley-Nummer
Noch interessanter dürfte allerdings „Cold Blooded“ werden.
Der Song befindet sich ebenfalls auf dem Soundtrack und gehört zu dem Material, das im Umfeld der dritten Staffel neu beziehungsweise bislang nicht regulär veröffentlicht erscheint.
Damit ist Miley Cyrus nicht nur prominenter Gast auf dem Album.
Sie ist die einzige Interpretin, die mit zwei eigenen Titeln in der Trackliste auftaucht.
Der Soundtrack wird dadurch fast zu einem kleinen Nebenprojekt innerhalb ihrer aktuellen musikalischen Phase.
Und es zeigt auch, wie ernst Netflix und das zuständige Musikteam diese Veröffentlichung nehmen.
Man sammelt nicht einfach bekannte Songs zusammen, die zufällig in Episoden auftauchen.
Mehrere Stücke wurden gezielt für die Serie beziehungsweise deren Soundtrack bereitgestellt.
J Balvin bringt „Click Click Flash“ mit
Ein ziemlich anderes musikalisches Kapitel eröffnet J Balvin.
Der kolumbianische Superstar ist mit:
„Click Click Flash“
vertreten.
Der Track besitzt bereits eine kleine Vorgeschichte.
Er war zuvor im Umfeld von Fortnite zu hören, erhält über den „Nobody Wants This“-Soundtrack nun aber einen neuen offiziellen Kontext.
Damit bewegt sich die Platte musikalisch deutlich über klassischen US-Pop hinaus.
Und das passt zu einer Serie, deren Soundtracks inzwischen bewusst möglichst unterschiedliche aktuelle Genres miteinander verbinden.
Pop.
Country.
Alternative.
R&B.
Latin.
Singer-Songwriter.
Alles darf hinein.
Solange es sich nach einer Szene anhört, in der zwei Menschen gleichzeitig verliebt und vollkommen überfordert sind.
Ellie Goulding ist mit „Pray for Me“ dabei
Auch Ellie Goulding gehört zum prominent besetzten Line-up.
Ihr Beitrag heißt:
„Pray for Me“.
Der Song befindet sich ziemlich weit hinten auf der offiziellen Trackliste und bildet einen der letzten regulären Titel, bevor die Sammlung mit der Originalmusik der Serie endet.
Für Goulding ist ein Serien-Soundtrack natürlich kein völlig fremdes Gebiet.
Ihre Musik bewegt sich seit Jahren zwischen Pop, elektronischen Produktionen und großen emotionalen Balladen.
Also ziemlich genau jenem musikalischen Raum, den „Nobody Wants This“ regelmäßig benötigt.
Denn diese Serie kann innerhalb weniger Minuten von:
leichter romantischer Comedy
zu
„Oh. Das Gespräch tut gerade wirklich weh.“
wechseln.
Ein Ellie-Goulding-Song ist dafür beinahe verdächtig passend.
Insgesamt sind es 17 Tracks – mit einer kleinen Besonderheit
Bei der Anzahl der Stücke lohnt sich ein genauer Blick.
Atlantic Records spricht in seiner Ankündigung von einer 16-Track-Compilation.
Die veröffentlichte Trackliste enthält allerdings insgesamt 17 Positionen.
Der Grund:
16 davon sind Songs verschiedener Künstler.
Der letzte Track ist die:
„Nobody Wants This Season 3 Score Suite“
von Komponist Duncan Blickenstaff.
Praktisch bedeutet das also:
16 Songs plus eine Score-Suite.
Damit wird nicht nur die Popmusik der Serie gesammelt.
Auch ein Teil der eigens komponierten Hintergrundmusik bekommt einen offiziellen Platz auf dem Album.
Diese Künstler sind außerdem dabei
Neben Miley Cyrus, J Balvin und Ellie Goulding ist die Liste überraschend breit aufgestellt.
Elle Coves eröffnet das Album mit „ILOVEYOU“.
Die kanadische Alternative-Rock-Band Metric steuert „Romanticize the Dive“ bei.
Danach folgen unter anderem:
Stella Lefty & Bailey Zimmerman – „My Kinda Love“
Maisie Peters – „Hands On Me“
Noga Erez – „Flights“
Mimi Webb – „Obsession“
Bella Kay – „Home Tonight“
Ravyn Lenae – „Love Sick“
Alyssa Grace – „getting over u“
Cameron Whitcomb – „Set Me Free“
Jessie Murph – „Gorgeous“
und
Megan Moroney – „Say When“.
Das ist keine besonders zurückhaltende Besetzung.
Country trifft Indie trifft Pop trifft Latin
Vor allem die Kombination der Namen macht die Platte interessant.
Megan Moroney und Bailey Zimmerman bringen deutlichen Country-Einfluss.
Metric stehen für Alternative Rock.
J Balvin für Latin und Reggaeton.
Ravyn Lenae bewegt sich zwischen R&B, Soul und Alternative Pop.
Maisie Peters und Mimi Webb kommen aus modernen britischen Popwelten.
Ellie Goulding besitzt wiederum ihre ganz eigene elektronische Popgeschichte.
Und darüber sitzt Miley Cyrus, die inzwischen ohnehin ungefähr jedes Genre einmal ausprobiert hat.
Der Soundtrack scheint damit nicht darauf ausgelegt zu sein, wie ein einheitliches Album eines einzelnen Künstlers zu funktionieren.
Er soll unterschiedliche emotionale Situationen der Staffel begleiten.
Und davon dürfte es wieder genügend geben.
Joanne und Noah ziehen zusammen
Denn Staffel 3 verändert die Ausgangslage der Serie.
Joanne und Noah sind diesmal nicht mehr hauptsächlich mit der Frage beschäftigt, ob sie überhaupt zusammen sein können.
Sie haben sich füreinander entschieden.
Jetzt folgt die nächste Phase:
Sie ziehen zusammen.
Kristen Bell und Adam Brody spielen damit ein Paar, das erstmals wirklich versucht, einen gemeinsamen Alltag aufzubauen.
Netflix beschreibt die neue Staffel als eine Phase voller „erster Male“, die entstehen, wenn aus einer komplizierten Romanze plötzlich eine stabile Beziehung werden soll.
Was natürlich überhaupt nicht bedeutet, dass alles einfach wird.
Eigentlich eher das Gegenteil.
Denn irgendwann muss jemand entscheiden, wer die Spülmaschine falsch eingeräumt hat.
Und dagegen wirken religiöse Grundsatzdiskussionen beinahe übersichtlich.
Schluss mit „Werden sie oder werden sie nicht?“
Die Verantwortlichen wollten für Staffel 3 bewusst nicht erneut dieselbe zentrale Frage erzählen.
Co-Showrunner Jenni Konner erklärte sinngemäß:
Das klassische „Will they, won’t they?“ sei vorbei.
Wir wissen inzwischen, dass Joanne und Noah zusammen sein wollen.
Die neue Frage lautet:
Wie funktioniert diese Beziehung tatsächlich?
Das eröffnet der Serie einen anderen Raum.
Statt permanent auf Trennung, Versöhnung und erneute Trennung zuzusteuern, kann sie sich stärker damit beschäftigen, wie zwei sehr unterschiedliche Menschen ihren Alltag miteinander verbinden.
Und wahrscheinlich braucht man für genau diese Phase auch etwas andere Musik.
Die dritte Staffel umfasst zehn Episoden
Netflix veröffentlicht am 22. Oktober alle zehn neuen Folgen.
Damit bleibt der Streamingdienst seinem bisherigen Veröffentlichungsmodell für die Serie treu.
Kein wöchentliches Warten.
Keine sieben Tage Diskussion darüber, ob Noah gerade einen Fehler gemacht hat.
Man kann sich theoretisch einfach an einem Abend komplett durch die nächste Beziehungskrise arbeiten.
Neben Joanne und Noah laufen natürlich auch die Geschichten der übrigen Figuren weiter.
Vor allem Morgan und Sasha stehen erneut im Fokus.
Zwischen beiden existiert weiterhin etwas, das sie bislang nicht wirklich aussprechen konnten.
Außerdem müssen Sasha und Esther nach den Entwicklungen der letzten Staffel ihren jeweils eigenen Weg finden.
Sarah Silverman und Andrew Rannells kommen neu dazu
Auch der Cast wächst deutlich.
Zu den prominentesten Neuzugängen gehört Sarah Silverman.
Sie spielt Rabbi Eden, die Leiterin eines Einführungskurses zum Judentum.
Und genau dort landet Joanne.
Ebenfalls neu:
Andrew Rannells als Sebastien.
Er besucht denselben Kurs und wird als eine Art Gegenspieler beziehungsweise Nervfaktor für Joanne beschrieben.
Was bei dieser Serie vermutlich bedeutet:
Die beiden werden sich innerhalb der ersten fünf Minuten garantiert über irgendetwas streiten.
Dazu kommen unter anderem:
Avan Jogia,
Keyla Monterroso Mejia,
Poorna Jagannathan,
Sadie Sandler,
Stephanie Koenig
und Steven Weber.
Sogar Serienschöpferin Erin Foster übernimmt diesmal selbst eine kleine Rolle.
Erin Foster spielt eine alternative Version von Joanne
Fosters Figur heißt Nicole.
Und ihre Beschreibung ist ziemlich interessant.
Sie soll im Grunde verkörpern, wie Joannes Leben hätte aussehen können, wenn bestimmte Dinge anders gelaufen wären.
Chaotischer.
Ungeordneter.
Dauerhaft Single.
Eine Art alternatives Spiegelbild.
Gerade für eine Staffel, in der Joanne nun versucht, tatsächlich ein stabiles gemeinsames Leben aufzubauen, dürfte diese Begegnung nicht ganz zufällig eingebaut worden sein.
Musik war schon in Staffel 1 ein wichtiger Teil der Serie
Dass Netflix den Soundtrack inzwischen fast wie ein eigenes Projekt behandelt, kommt nicht aus dem Nichts.
Schon Staffel 1 nutzte Musik sehr prominent.
Dort waren unter anderem Künstler wie:
HAIM,
Gracie Abrams
und Hailee Steinfeld
zu hören.
Mehrere ältere Songs bekamen nach der Veröffentlichung der Serie plötzlich wieder deutliche Streaming-Schübe.
Atlantic Records nennt beispielsweise enorme Zuwächse für einzelne Titel, die durch ihre Verwendung in „Nobody Wants This“ neu entdeckt wurden.
Das ist inzwischen ein bekanntes Streaming-Phänomen.
Eine Serie kann einen Jahre alten Song innerhalb weniger Tage zurück in Playlists, Charts und soziale Netzwerke bringen.
Staffel 2 ging noch einen Schritt weiter
Für Staffel 2 wurde die Musikstrategie noch stärker ausgebaut.
Dort waren unter anderem:
Selena Gomez,
Kacey Musgraves,
Role Model,
FINNEAS
und weitere bekannte Namen vertreten.
Besonders Selena Gomez' „In the Dark“ spielte eine zentrale Rolle.
Der Song wurde für einen emotional wichtigen Moment zwischen Joanne und Noah eingesetzt.
Das Musikteam erklärte später, man wolle Songs finden, die sich nicht bloß wie Hintergrundmusik anfühlen.
Sie sollen praktisch ein weiterer Bestandteil der jeweiligen Szene sein.
Und genau dieses Prinzip wird nun fortgeführt.
Der Soundtrack erscheint absichtlich erst nach der Staffel
Das Veröffentlichungsdatum ist ebenfalls clever gewählt.
22. Oktober: Staffel 3 erscheint.
23. Oktober: Soundtrack erscheint.
Damit erleben Zuschauer die Songs zunächst innerhalb ihrer jeweiligen Szenen.
Erst danach steht das gesamte Album offiziell zur Verfügung.
Das verhindert zumindest teilweise, dass man anhand der Musik schon vorab versucht, jede Handlung zu erraten.
Ob „Pray for Me“ beispielsweise bei einer Trennung läuft?
Bei einer Hochzeit?
Bei einem vollkommen belanglosen Einkauf?
Noch wissen wir es nicht.
Und vielleicht sollte das auch so bleiben.
Bei manchen Songtiteln beginnt das Kopfkino trotzdem sofort
Denn diese Trackliste ist praktisch eine Einladung zu Spekulationen.
„Love Sick“.
„Obsession“.
„getting over u“.
„Set Me Free“.
„Say When“.
„Pray for Me“.
Das klingt weniger nach:
„Alles läuft wunderbar, danke der Nachfrage.“
Und mehr nach ungefähr jeder romantischen Beziehung, die jemals für eine Streamingserie geschrieben wurde.
Aber welcher Song zu welcher Figur und welcher Situation gehört, erfahren wir erst in den Folgen selbst.
„Nobody Wants This“ bleibt damit eine ungewöhnlich musikalische Romcom
Viele Serien besitzen gute Soundtracks.
Bei „Nobody Wants This“ scheint die Musik inzwischen allerdings beinahe Teil der Markenidentität zu sein.
Die Serie verbindet bewusst große Namen mit Künstlern, die deutlich weniger bekannt sind.
Für Stars wie Miley Cyrus ist das eine weitere prominente Platzierung.
Für kleinere Acts kann eine Netflix-Serie dagegen plötzlich Millionen Menschen erreichen, die vorher noch nie von ihnen gehört haben.
Beide Seiten profitieren.
Und Zuschauer bekommen im besten Fall nach zehn Episoden eine neue Playlist.
Miley, J Balvin und Ellie sind dabei nur die Spitze
Die große Schlagzeile lautet natürlich:
Miley Cyrus.
J Balvin.
Ellie Goulding.
Aber der eigentlich interessante Punkt an diesem Soundtrack ist seine Mischung.
17 Tracks.
Mehrere Genres.
Neue beziehungsweise exklusive Aufnahmen.
Einige besondere Versionen bereits bekannter Stücke.
Und am Ende sogar noch die Originalmusik von Duncan Blickenstaff.
Die dritte Staffel von „Nobody Wants This“ bekommt damit erneut keinen Soundtrack, der nur nebenbei existiert.
Die Musik ist offensichtlich wieder ein wichtiger Teil der gesamten Produktion.
„Nobody Wants This“ Staffel 3 startet am 22. Oktober 2026 auf Netflix.
Der offizielle Soundtrack erscheint am 23. Oktober.
Und sollte Joanne und Noah diesmal tatsächlich zehn Folgen lang vollkommen glücklich sein, wäre das vermutlich die größte Überraschung der gesamten Staffel.
Die Songtitel sprechen jedenfalls schon einmal nicht unbedingt dafür.
Quellen
Netflix Tudum – „Nobody Wants This Season 3: Feel the Love This Fall“, 16. Oktober 2026
Netflix bestätigt den Start aller zehn Folgen am 22. Oktober, die neue Lebensphase von Joanne und Noah sowie einen Großteil des Soundtracks mit Miley Cyrus, J Balvin, Ellie Goulding, Megan Moroney, Ravyn Lenae und weiteren Künstlern. Netflix
Netflix Tudum – Staffel 3 und Soundtrack
Atlantic Records / BroadwayWorld – Ankündigung des offiziellen Staffel-3-Soundtracks, 16. Oktober 2026
Bestätigung der Veröffentlichung am 23. Oktober sowie der vollständigen Trackliste mit 16 Songs und der zusätzlichen Score-Suite von Duncan Blickenstaff. Außerdem werden Miley Cyrus' „Cold Blooded“ und „You (Demo)“, J Balvins „Click Click Flash“ sowie Ellie Gouldings „Pray for Me“ aufgeführt. BroadwayWorld
The Music Universe – „Miley Cyrus, Megan Moroney, J Balvin lead Nobody Wants This season three soundtrack“, 16. Oktober 2026
Weitere Bestätigung der Atlantic-Records-Ankündigung, der beteiligten Künstler und der vollständigen 17 Positionen umfassenden Trackliste inklusive Score. The Music Universe
Netflix Tudum – Staffel-3-Premiere und neue Ausrichtung, 10. September 2026
Informationen zum „Champagne“-Konzept der Staffel, den zehn neuen Episoden und dem neuen Kapitel von Joanne und Noah als zusammenlebendes Paar. Netflix
Netflix Tudum – neue Darsteller der dritten Staffel
Bestätigung unter anderem von Sarah Silverman als Rabbi Eden, Andrew Rannells als Sebastien, Avan Jogia, Keyla Monterroso Mejia sowie Erin Foster selbst als Nicole. Netflix
Netflix Tudum – Musik der zweiten Staffel
Einordnung der bisherigen Musikstrategie der Serie und der Arbeit der Music Supervisors Manish Raval, Tom Wolfe und Jonathan Leahy. Netflix