„KPop Demon Hunters“ ist längst viel mehr als nur ein Animationsfilm. Songs wie „Golden“, „How It’s Done“ oder „Soda Pop“ haben sich zu eigenen Popkultur-Phänomenen entwickelt, und gerade die Choreografien von HUNTR/X und den Saja Boys werden von Fans immer wieder nachgetan.
Netflix greift genau das jetzt auf und veröffentlicht erstmals die vollständigen offiziellen Tänze zu mehreren der bekanntesten Songs des Films.
„How It’s Done“ macht den Anfang
Den Auftakt bildet „How It’s Done“.
Netflix zeigt dabei zunächst eine neue animierte Version mit Rumi, Mira und Zoey in einem Proberaum. Im Film selbst mussten die drei während des Songs bekanntlich gleichzeitig gegen Dämonen kämpfen – entsprechend war dort gar nicht die komplette Choreografie zu sehen.
Das neue Video zeigt nun die Bewegungen, die im eigentlichen Film zwischen Action, Kampf und Inszenierung keinen Platz hatten.
Auch „Golden“ bekommt eine vollständige Choreografie
Zusätzlich veröffentlicht Netflix die komplette Tanzroutine zu „Golden“.
Damit können Fans erstmals sehen, wie der Song als vollständige Performance gedacht war – inklusive Formationen und Übergängen, die im Film nur teilweise zu erkennen sind.
Gerade „Golden“ dürfte dabei zu den Videos gehören, die besonders schnell nachgetan werden. Der Song entwickelte sich nach Veröffentlichung des Films zu einem der größten musikalischen Erfolge des gesamten Projekts.
Fünf Songs bekommen offizielle Tanzvideos
Insgesamt kündigt Netflix vollständige Choreografien für fünf Songs an:
„How It’s Done“
„Golden“
„Takedown“
„Soda Pop“
„Your Idol“
Die Videos werden im Laufe der Woche über Tudum sowie die Social-Media-Kanäle von Netflix veröffentlicht.
Damit bekommen sowohl HUNTR/X als auch die Saja Boys eigene vollständige Tanzroutinen.
Die Original-Choreografen stehen selbst vor der Kamera
Besonders interessant ist, wer die Tänze präsentiert.
Netflix holt dafür die Choreografen zurück, die bereits an den Bewegungen des Films gearbeitet haben. Dazu gehören Nain von Jam Republic, Leejung Lee von THEBLACKLABEL und K-Tigers.
Damit handelt es sich nicht einfach um nachträglich entwickelte Fan-Versionen. Die Choreografien stammen direkt aus dem kreativen Team des Films.
„Golden“ wird von Nain, Sharon und KINA getanzt
Für die vollständige Version von „Golden“ treten Nain, Sharon und KINA gemeinsam vor die Kamera.
Die drei zeigen den Tanz in einem klassischen Studio-Setup, sodass die einzelnen Bewegungen und Formationen deutlich sichtbar sind.
Das macht die Videos gleichzeitig zu Performance-Clips und zu einer Art offizieller Lernvorlage.
Leejung Lee übernimmt „How It’s Done“
Bei „How It’s Done“ tanzt Leejung Lee gemeinsam mit Bambi, auch bekannt als Park Ji-eun, und Nara beziehungsweise Lee Nara.
Leejung gehört zu den bekanntesten Choreografinnen der modernen K-Pop-Szene und arbeitet über THEBLACKLABEL regelmäßig mit großen Künstlerinnen und Künstlern zusammen.
Dass Netflix gerade die ursprünglichen Choreografen selbst einbindet, dürfte für Fans deshalb besonders interessant sein.
Netflix plant zusätzliche Tanz-Episoden
Bei einfachen Tanzvideos bleibt es offenbar nicht.
Netflix kündigt zusätzlich spezielle Episoden an, in denen die Choreografen charakteristische Posen, Bewegungen und Formationen genauer erklären.
Damit entwickelt sich das Ganze fast zu einem offiziellen Tanzkurs rund um „KPop Demon Hunters“.
Wer die Songs also nicht nur hören, sondern tatsächlich lernen möchte, bekommt künftig Schritt für Schritt Unterstützung.
Ein Teil des Films war bislang gar nicht sichtbar
Dass Netflix die Tänze erst jetzt komplett zeigt, hat einen einfachen Grund.
Viele Songs im Film sind nicht als klassische Bühnenperformance inszeniert. Während der Musik passieren gleichzeitig Kämpfe, Verfolgungen oder andere Handlungselemente.
Dadurch existierten vollständige Choreografien, von denen Zuschauer bisher nur Ausschnitte gesehen hatten.
Genau diese Lücke schließen die neuen Videos.
HUNTR/X und Saja Boys sind längst mehr als Filmfiguren
Der Erfolg der Musik hat ohnehin dafür gesorgt, dass HUNTR/X und die Saja Boys inzwischen beinahe wie echte K-Pop-Gruppen behandelt werden.
Songs werden gestreamt, Choreografien nachgetan und Figuren wie klassische Idols gefeiert.
Netflix unterstützt diese Entwicklung zunehmend mit zusätzlichen Musikvideos, Sing-Along-Versionen, Merchandising und Live-Aktionen.
Die offiziellen Choreografie-Videos sind deshalb eigentlich der nächste logische Schritt.
„KPop Demon Hunters“ bleibt ein Ausnahmeerfolg
Der Film erschien ursprünglich 2025 und entwickelte sich zu einem der größten Animationshits von Netflix.
Die Geschichte folgt Rumi, Mira und Zoey, die nicht nur als K-Pop-Gruppe HUNTR/X auftreten, sondern gleichzeitig Dämonen jagen.
Gerade die Verbindung aus K-Pop, Fantasy, Comedy und aufwendig produzierter Musik machte den Film weltweit erfolgreich.
Jetzt kann jeder HUNTR/X tanzen
Die neuen Videos dürften besonders auf TikTok, YouTube Shorts und Instagram Reels schnell ihren Weg finden.
Schon bisher versuchten Fans, die Bewegungen aus dem Film anhand einzelner Szenen zu rekonstruieren.
Jetzt gibt es erstmals eine eindeutige Vorlage.
Keine Zeitlupenanalyse.
Keine selbst zusammengesetzten Tutorials.
Sondern die komplette Choreografie direkt von den Menschen, die sie entwickelt haben.
Und wer nach „Golden“ bisher nur mitsingen konnte, hat jetzt eigentlich keine Ausrede mehr.
Quellen
Netflix Tudum, 27. Oktober 2026 – Ankündigung der offiziellen vollständigen Choreografien zu „How It’s Done“, „Golden“, „Takedown“, „Soda Pop“ und „Your Idol“.
Netflix Tudum – Beteiligung der Original-Choreografen Nain, Leejung Lee und K-Tigers sowie geplante zusätzliche Tanz-Episoden.