Purple Disco Machine schaut für sein nächstes Album ziemlich weit zurück.
Und gleichzeitig ziemlich weit nach vorne.
Der Dresdner DJ und Produzent Tino Piontek hat sein viertes Studioalbum angekündigt.
Es trägt den Titel:
„COSMOTROPIA“
und erscheint am 30. April 2027.
Nach „Paradise“ beginnt damit das nächste Kapitel einer Karriere, die längst weit über deutsche Clubs hinausgewachsen ist.
Diesmal geht es musikalisch ins All
Schon der Albumtitel verrät ungefähr, wohin die Reise geht.
„COSMOTROPIA“ verbindet den bekannten Purple-Disco-Machine-Sound mit Cosmic Disco und Space Rock der 1970er- und 1980er-Jahre.
Also:
Disco.
Synthesizer.
Funk.
Elektronische Klangflächen.
Und diesmal deutlich mehr Weltraum.
Dabei geht es allerdings nicht einfach darum, ein Retroalbum zu produzieren.
Piontek möchte die Sounds, mit denen er aufgewachsen ist, mit jener modernen Disco-Produktion verbinden, für die Purple Disco Machine heute international bekannt ist.
Die Inspiration lag früher im Plattenregal seiner Eltern
Für das neue Album ging Piontek gedanklich zurück in seine Kindheit.
Zu Hause liefen damals Künstler und Bands wie:
Pink Floyd
The Alan Parsons Project
Jean-Michel Jarre
Vangelis
und Kraftwerk.
Diese Musik prägte ihn lange bevor aus Tino Piontek irgendwann Purple Disco Machine wurde.
Für „COSMOTROPIA“ beschäftigt er sich nun bewusst wieder mit dieser musikalischen Welt.
Dazu kommen die europäischen Wurzeln der Disco-Musik
Das Album schaut allerdings nicht nur auf die großen Space-Rock- und Elektroniknamen.
Piontek beschäftigt sich außerdem mit der frühen europäischen Disco-Musik.
Vor allem Frankreich, Italien und Deutschland spielten bei der Entwicklung des Genres eine wichtige Rolle.
Diese Einflüsse sollen auf „COSMOTROPIA“ mit seinem eigenen modernen Sound zusammenkommen.
Damit könnte das neue Album noch stärker europäisch geprägt sein als seine bisherigen Veröffentlichungen.
„Test My Luck“ eröffnet die neue Ära
Den ersten Eindruck davon liefert bereits die neue Single „Test My Luck“.
Für den Song arbeitet Purple Disco Machine mit der britischen Sängerin MEEK zusammen.
Musikalisch geht es zunächst noch nicht komplett in Richtung Space Rock.
Stattdessen treffen warme Keyboard-Sounds auf einen treibenden Disco-Groove und deutliche Einflüsse aus dem Disco-Rock der 80er-Jahre.
MEEK liefert dazu eine Stimme, die dem Song stellenweise eine Indie-Pop- und Rockkante gibt.
MEEK ist keine Unbekannte hinter den Kulissen
Auch wenn ihr Name noch nicht jedem sofort etwas sagen dürfte, hat MEEK bereits mit einigen großen Künstlern und Produzenten gearbeitet.
Als Songwriterin war sie unter anderem im Umfeld von Martin Garrix, Alan Walker, R3HAB und Rita Ora aktiv.
2026 machte sie zudem mit eigener Musik stärker auf sich aufmerksam.
Mit „Test My Luck“ steht sie nun gemeinsam mit einem der erfolgreichsten deutschen Produzenten der vergangenen Jahre im Mittelpunkt.
„COSMOTROPIA“ wird Purple Disco Machines viertes Album
Tino Piontek hat mittlerweile eine ziemlich umfangreiche Diskografie aufgebaut.
2017 erschien sein Debütalbum:
„Soulmatic“
2020 folgte:
„Exotica“
und 2024 schließlich:
„Paradise“.
„COSMOTROPIA“ wird damit das vierte reguläre Studioalbum unter dem Namen Purple Disco Machine.
Und während sich der typische Disco-Sound durch alle bisherigen Veröffentlichungen zieht, versucht Piontek jedes Mal, eine etwas andere Welt darum aufzubauen.
„Paradise“ war erst der vorherige große Schritt
Beim letzten Album „Paradise“ setzte Purple Disco Machine stark auf sonnige Disco-, Funk- und Pop-Atmosphäre.
Dazu kamen zahlreiche prominente Gäste.
Unter anderem arbeitete er dort mit Künstlerinnen und Künstlern wie ÁSDÍS, Sophie and the Giants, Nile Rodgers, Benjamin Ingrosso, Duke Dumont und Nothing But Thieves.
Mit „COSMOTROPIA“ soll sich das Konzept nun erneut verschieben.
Weniger tropischer Sonnenuntergang.
Mehr kosmische Disco.
Der Titel klingt deshalb ziemlich passend
„COSMOTROPIA“ kombiniert praktisch zwei Welten.
Kosmos.
Und Utopie.
Oder vielleicht eine eigene musikalische Welt irgendwo zwischen Disco-Club und Science-Fiction.
Genau dieses Erschaffen eigener Klangwelten sei ihm bereits bei „Paradise“ wichtig gewesen.
Beim neuen Album möchte Piontek diesen Gedanken weiterführen – diesmal allerdings mit einer deutlich anderen ästhetischen Richtung.
Seine Karriere begann wesentlich kleiner
Wenn man sich anschaut, wo Purple Disco Machine heute steht, wirkt der Anfang fast wie eine andere Welt.
Tino Piontek stammt aus Dresden und begann dort zunächst als DJ.
Seine frühen Auftritte fanden in Clubs statt.
Über eigene Produktionen und Remixe entwickelte er mit der Zeit einen Stil, der ziemlich schnell erkennbar wurde.
Disco-Basslines.
Funk.
House.
Und ein Sound, der gleichzeitig modern und deutlich von den 70er- und 80er-Jahren beeinflusst klingt.
„Hypnotized“ machte ihn endgültig zum internationalen Popstar
Der vielleicht wichtigste Moment seiner Karriere kam 2020.
Gemeinsam mit Sophie and the Giants veröffentlichte Purple Disco Machine „Hypnotized“.
Der Song wurde ein gewaltiger europäischer Erfolg.
Auch in Deutschland entwickelte er sich zu einem der größten Radiohits des Jahres.
Und plötzlich war Purple Disco Machine nicht mehr nur ein Name aus der Dance- und Clubszene.
Der Sound funktionierte auch im Mainstream.
Danach kamen weitere internationale Hits
„Hypnotized“ blieb kein Einzelfall.
Es folgten unter anderem:
„Fireworks“
„Dopamine“
„In The Dark“
und „Substitution“.
Gerade „In The Dark“ mit Sophie and the Giants und „Substitution“ gemeinsam mit Kungs zeigten, wie gut Purple Disco Machines Mischung aus Disco, Pop und elektronischer Musik international funktioniert.
Mehrere seiner Songs erreichten Platz 1 der deutschen Airplay-Charts.
Mehr als drei Milliarden Streams
Inzwischen kommen die Veröffentlichungen von Purple Disco Machine weltweit auf mehr als drei Milliarden Streams.
Dazu kommen:
30 Platin-Auszeichnungen
fünf Diamant-Auszeichnungen
und mehr als 50 Gold-Auszeichnungen.
Sein Label Columbia zeichnete ihn deshalb gerade erst mit einem Global Success Award aus.
Das ist für einen deutschen Dance-Produzenten eine bemerkenswerte Bilanz.
Dann kam auch noch ein Grammy
2023 erreichte seine Karriere einen weiteren Höhepunkt.
Purple Disco Machine gewann einen Grammy Award.
Ausgezeichnet wurde sein Remix von Lizzos „About Damn Time“ in der Kategorie Best Remixed Recording.
Damit gehörte Piontek endgültig zur internationalen Spitzenklasse der Produzenten.
Und der Grammy sorgte gleichzeitig dafür, dass noch mehr internationale Künstler auf seine Remixe aufmerksam wurden.
Dua Lipa, Lady Gaga und Elton John
Die Liste seiner Remix-Aufträge ist inzwischen entsprechend prominent.
Purple Disco Machine arbeitete unter anderem an Songs von:
Dua Lipa
Lady Gaga
Ariana Grande
Elton John
Fatboy Slim
und Mark Ronson.
Dabei schafft er es meist, den ursprünglichen Song nicht einfach nur schneller zu machen.
Stattdessen bekommen die Tracks seine typischen Basslines, Disco-Gitarren und Funk-Elemente.
Auch live ist Purple Disco Machine längst global unterwegs
Coachella.
Tomorrowland.
Lollapalooza.
Große Clubs.
Internationale Festivals.
Und 2026 sogar eine eigene Residency im berühmten Pacha Ibiza.
Purple Disco Machine ist mittlerweile praktisch das ganze Jahr weltweit unterwegs.
Seine Live-Shows bestehen dabei häufig aus klassischen DJ-Sets.
Für die kommende „COSMOTROPIA“-Tour wird es allerdings deutlich größer.
2027 kommt eine komplette Live-Show
Im Herbst 2027 bringt Purple Disco Machine das neue Album auf eine große Europatournee.
Und diesmal geht es ausdrücklich nicht nur um einen DJ hinter einem Pult.
Für die „COSMOTROPIA Live Tour 2027“ ist eine komplette Produktion geplant.
Mit dabei sind:
eine Band
Sängerinnen und Sänger
sowie Tänzerinnen und Tänzer.
Damit sollen die Songs des Albums wesentlich stärker als richtige Liveshow umgesetzt werden.
Sechs Deutschlandkonzerte sind bereits bestätigt
Für Deutschland stehen aktuell sechs Termine fest.
Los geht es am 8. Oktober 2027 in Köln.
Danach folgen Leipzig und München.
Ende Oktober gibt es schließlich drei weitere Shows in Berlin, Hamburg und Stuttgart.
Die Termine im Überblick:
8. Oktober 2027 – Köln, Palladium
14. Oktober 2027 – Leipzig, Haus Auensee
15. Oktober 2027 – München, Zenith
28. Oktober 2027 – Berlin, Uber Eats Music Hall
29. Oktober 2027 – Hamburg, Sporthalle
30. Oktober 2027 – Stuttgart, Porsche-Arena
Weitere europäische Termine sollen noch folgen.
München bekommt Purple Disco Machine im Zenith
Für Bayern ist der 15. Oktober 2027 interessant.
Dann spielt Purple Disco Machine im Zenith in München.
Die ehemalige Industriehalle gehört zu den bekanntesten Konzertlocations der Stadt und bietet gerade für elektronische Liveproduktionen ziemlich viel Raum für Licht- und Bühnendesign.
Bei einem Album namens „COSMOTROPIA“ dürfte genau das eine wichtige Rolle spielen.
Eine kleine Lichtshow wäre bei diesem Thema schließlich fast schon verschenkt.
Berlin folgt erst zwei Wochen später
Nach München entsteht im Tourplan eine längere Pause, bevor der deutsche Abschnitt weitergeht.
Am 28. Oktober folgt die Uber Eats Music Hall in Berlin.
Einen Tag später geht es nach Hamburg.
Und am 30. Oktober endet der bislang angekündigte Deutschlandblock in Stuttgart.
Damit verteilen sich die sechs Shows auf fast den gesamten Oktober.
Die Tickets sind bereits erhältlich
Der reguläre Vorverkauf hat bereits begonnen.
Tickets für die sechs Deutschlandkonzerte sind inzwischen unter anderem über Eventim erhältlich.
Dort wird aktuell bereits bei mehreren Terminen eine hohe Nachfrage angezeigt.
Das überrascht nicht unbedingt.
Denn Purple Disco Machine hat in Deutschland zuletzt gezeigt, dass er auch größere eigene Shows problemlos füllen kann.
Viermal Dresdner Zwinger – viermal ausverkauft
Ein gutes Beispiel dafür gab es erst 2026.
Über Pfingsten spielte Purple Disco Machine vier Konzerte im Dresdner Zwinger.
Alle vier Shows waren ausverkauft.
Jeweils rund 9.000 Menschen waren dabei.
Das ergibt insgesamt etwa 36.000 Besucherinnen und Besucher für vier Shows an einem einzigen Ort.
Gerade für Piontek dürfte das besonders gewesen sein.
Schließlich fand das Ganze in seiner Heimatstadt statt.
Von Dresdner Clubs zum ausverkauften Zwinger
Diese Entwicklung fasst seine Karriere eigentlich ziemlich gut zusammen.
Anfangs spielte er in Dresdner Clubs.
Jahre später verkauft er dort innerhalb weniger Tage vier große Open-Air-Konzerte aus.
Und parallel reist er um die Welt, spielt Festivals wie Coachella und Tomorrowland und besitzt eine Residency im Pacha Ibiza.
Das ist eine internationale Karriere, die trotzdem ziemlich stark mit seiner Heimatstadt verbunden geblieben ist.
Die neue Tour soll deshalb mehr als nur ein DJ-Set werden
Dass Purple Disco Machine für „COSMOTROPIA“ jetzt mit Band, Vocals und Tänzern auf Tour geht, wirkt wie der nächste logische Schritt.
Denn seine Songs sind längst nicht mehr ausschließlich Clubtracks.
Viele funktionieren wie klassische Popsongs.
Sie haben Strophen.
Refrains.
Vocalists.
Live-Instrumente.
Und genau deshalb lassen sie sich auf einer Bühne wesentlich größer umsetzen.
Gleichzeitig bleiben die großen Hits natürlich wichtig
Eine komplette Tour nur mit unveröffentlichtem Material wäre allerdings ziemlich unwahrscheinlich.
Das Publikum dürfte neben den neuen „COSMOTROPIA“-Songs auch die bekannten Purple-Disco-Machine-Hits erwarten.
„Hypnotized“.
„In The Dark“.
„Substitution“.
„Dopamine“.
„Fireworks“.
Dazu kommen seine Remixe.
Die Setlist könnte dadurch eine Mischung aus neuer Albumwelt und den wichtigsten Songs seiner bisherigen Karriere werden.
Besonders spannend wird die visuelle Umsetzung
Bei einem Titel wie „COSMOTROPIA“ liegt die Messlatte für das Bühnendesign automatisch etwas höher.
Cosmic Disco.
Space Rock.
Jean-Michel Jarre.
Vangelis.
Kraftwerk.
Diese Einflüsse schreien praktisch nach:
Synthesizer-Flächen.
Lasern.
Weltraum-Visuals.
Retro-Futurismus.
Und einer Menge Licht.
Wie genau die Tour aussehen wird, wurde bislang noch nicht gezeigt.
Aber gerade die angekündigte Kombination aus Band, Tänzern und Sängerinnen und Sängern deutet darauf hin, dass Piontek diesmal eine richtige Showwelt entwickeln möchte.
„Test My Luck“ ist erst der Anfang
Bis zum Albumrelease bleibt allerdings noch reichlich Zeit.
„COSMOTROPIA“ erscheint erst am 30. April 2027.
Mit „Test My Luck“ kennen wir derzeit lediglich den ersten offiziellen Vorgeschmack.
In den kommenden Monaten dürften deshalb weitere Singles, Kollaborationen und Details zur Tracklist folgen.
Gerade bei Purple Disco Machine könnte auch die Liste der Gäste wieder spannend werden.
Seine vergangenen Alben lebten schließlich stark von unterschiedlichen Stimmen und Kooperationen.
Der nächste Schritt einer außergewöhnlichen deutschen Erfolgsgeschichte
Dass ein Produzent aus Dresden weltweit zu einem der bekanntesten Namen moderner Disco-Musik wird, war vor einigen Jahren kaum vorhersehbar.
Mittlerweile klingt es fast selbstverständlich.
Mehr als drei Milliarden Streams.
Ein Grammy.
Internationale Festivalbühnen.
Ibiza-Residency.
Remixe für einige der größten Popstars der Welt.
Und 2027 folgt nun das nächste Kapitel.
Erst „COSMOTROPIA“, dann die große Liveshow
Der Fahrplan steht damit.
„Test My Luck“ feat. MEEK ist bereits erschienen.
Am 30. April 2027 folgt das Album „COSMOTROPIA“.
Und im Oktober kommt die neue Show nach Deutschland.
Köln.
Leipzig.
München.
Berlin.
Hamburg.
Stuttgart.
Sechs Städte bekommen Purple Disco Machine diesmal nicht einfach nur als DJ.
Sondern mit einer kompletten Liveproduktion.
Und wenn das Album tatsächlich so kosmisch klingt, wie Titel und Einflüsse vermuten lassen, könnte aus einer Disco Machine 2027 endgültig eine ziemlich große Space Disco Machine werden.
Quellen
Purple Disco Machine – offizielle Website: Ankündigung von „COSMOTROPIA“, Veröffentlichung am 30. April 2027, „Test My Luck“ feat. MEEK und Live-Tour.
https://purplediscomachine.com/blogs/news/purple-disco-machine-announces-new-album-cosmotropiaSony Music Germany: Albumankündigung, Global Success Award, internationale Erfolge, Streaming- und Auszeichnungszahlen sowie Deutschlandtermine.
https://www.sonymusic.de/columbia-ehrt-purple-disco-machine-mit-global-success-award-und-kundigt-neues-album-an/EVENTIM: „COSMOTROPIA Live Tour 2027“, Deutschlandtermine und aktuelle Ticketinformationen.
https://www.eventim.de/artist/purple-disco-machine/EVENTIM Magazin: Hintergrund zu den musikalischen Einflüssen des Albums und zur neuen Single „Test My Luck“.
https://www.eventim.de/magazin/rock-pop/cosmotropia-purple-disco-machine-kuendigt-neues-album-an-deutschlandtour-im-oktober-2027Purple Disco Machine – Künstlerbiografie: Grammy, internationale Festivalauftritte und Remix-Arbeiten.
https://purplediscomachine.com/pages/about