Trivium melden sich mit Album Nummer elf zurück
Fünf Jahre nach „In The Court Of The Dragon“ steht das nächste vollständige Trivium-Album in den Startlöchern.
Die US-Metalband veröffentlicht am 20. November 2026 ihr elftes Studioalbum „Crown In The Grave“ über Roadrunner Records. Insgesamt umfasst die Platte zwölf Songs. Der offizielle Trivium-Shop bestätigt sowohl den Veröffentlichungstermin als auch die vollständige Trackliste. Trivium
Mit der Albumankündigung haben Matthew K. Heafy, Corey Beaulieu, Paolo Gregoletto und Alex Rüdinger gleichzeitig den Titeltrack veröffentlicht.
Und der kommt direkt mit einem aufwendig produzierten Musikvideo.
„Crown In The Grave“ zeigt Trivium in vertrauter Stärke
Musikalisch bleibt die Band ihrem charakteristischen Mix aus Härte, Melodie und technischer Präzision treu.
„Crown In The Grave“ beginnt vergleichsweise kontrolliert, wächst anschließend aber zu einem deutlich aggressiveren Stück mit schnellen Gitarrenriffs, Soli, wuchtigem Schlagzeug und unterschiedlichen Gesangsstilen heran. Die Band beschreibt das neue Album grundsätzlich als Versuch, ihre bekannten Stärken weiterzuentwickeln, ohne sich nur um der Veränderung willen komplett neu zu erfinden. Premier Guitar
Damit dürfte der Song ziemlich genau das liefern, was viele langjährige Trivium-Fans von einer neuen Albumphase erwarten.
Japanisches Kino prägt die neue Ära
Besonders auffällig ist die visuelle Welt von „Crown In The Grave“.
Bassist Paolo Gregoletto nennt japanische Filme als wichtige Inspiration. Einen starken Einfluss hatte insbesondere Akira Kurosawas düsterer Klassiker „Throne of Blood“ sowie Horrorfilme aus den 1950er-, 60er- und 70er-Jahren.
Diese Einflüsse finden sich auch im neuen Musikvideo wieder.
Zu sehen ist eine postapokalyptisch wirkende Szenerie mit Anleihen beim traditionellen japanischen Nō-Theater, einem verrauchten Dojo, Waffen und einer zunehmend bedrohlichen Atmosphäre. Regie führte Pavel Trebukhin, der bereits beim Video zu „Dead Inside Of Me“ mit Trivium zusammengearbeitet hatte. Theprp.com
„Dead Inside Of Me“ war der erste Vorgeschmack
Ganz ohne neue Musik waren Trivium-Fans vor der Albumankündigung allerdings nicht.
Bereits im September erschien „Dead Inside Of Me“ samt Musikvideo. Damals hielt sich die Band mit konkreten Informationen zu einem neuen Album noch zurück.
Mit „Crown In The Grave“ ist nun klar, wohin die Reise führt: Beide Songs gehören zum kommenden Longplayer. trivium-germany.com
Auf der Trackliste befindet sich „Crown In The Grave“ an zweiter Stelle, direkt gefolgt von „Dead Inside Of Me“.
Zwölf Songs auf dem neuen Album
Insgesamt besteht „Crown In The Grave“ aus zwölf Titeln.
Eröffnet wird die Platte von „Jorōgumo“, anschließend folgen der Titeltrack und „Dead Inside Of Me“. Weitere Songs heißen unter anderem „The Terror“, „The Haunting Never Ends“, „Blackout The Dawn“, „Paradise Of Sinners“, „Death Throes“ und „The Agony“.
Den Abschluss bildet „Serpents in The Flames“. Trivium
Schon die Songtitel passen dabei ziemlich gut zur düsteren visuellen Richtung, die Trivium für die neue Ära gewählt haben.
Das erste Trivium-Album mit Alex Rüdinger
„Crown In The Grave“ markiert außerdem eine Veränderung innerhalb der Band.
Es ist das erste vollständige Trivium-Album mit Alex Rüdinger am Schlagzeug. Der Musiker ist unter anderem durch seine frühere Arbeit mit Whitechapel und The Faceless bekannt.
Produziert wurde das Album von Josh Wilbur, der bereits mit Bands wie Lamb Of God und Korn gearbeitet hat. Für den Mix war Jacob Hansen verantwortlich, zu dessen bisherigen Arbeiten unter anderem Produktionen für Volbeat und Amon Amarth gehören. Metal Hammer
Aufgenommen wurde das Album im eigenen Studio der Band, The Hangar in Orlando. Louder
Die neue Musik geht direkt auf Tour
Viel Zeit zwischen Albumankündigung und Tourstart bleibt nicht.
Bereits am 5. November beginnen Trivium eine Nordamerika-Tour. Mit dabei sind unter anderem In Flames, Orbit Culture, Fit For An Autopsy und Frozen Soul.
Auch europäische Fans dürfen sich auf 2027 freuen: Trivium und In Flames haben eine gemeinsame Co-Headline-Tour angekündigt. t.co
Damit dürfte „Crown In The Grave“ ziemlich schnell seinen Weg von den Kopfhörern auf die großen Bühnen finden.
Trivium schlagen das nächste Kapitel auf
Nach mehr als zwei Jahrzehnten Bandgeschichte stehen Trivium damit vor Album Nummer elf.
Statt ihren bisherigen Sound komplett über Bord zu werfen, scheint „Crown In The Grave“ eher dessen nächste Entwicklungsstufe zu werden: vertraute Härte und technische Gitarrenarbeit, kombiniert mit einer neuen düsteren Ästhetik und deutlichen Einflüssen aus japanischem Kino.
Mit dem Titeltrack und „Dead Inside Of Me“ gibt es bereits zwei erste Eindrücke.
Wie das komplette Album klingt, erfahren wir am 20. November 2026.
Quellen
Trivium – offizieller Store: „Crown In The Grave“
Offizielle Trackliste und Veröffentlichungstermin des Albums. Trivium
Premier Guitar – Trivium announce „Crown In The Grave“
Informationen zur Albumankündigung, zum Titeltrack und zur aktuellen Bandbesetzung. Premier Guitar
Metal Hammer – Trivium kündigen neues Studioalbum an
Informationen zu Produzent Josh Wilbur, Mix von Jacob Hansen und Alex Rüdingers erstem Longplayer mit der Band. Metal Hammer
Louder – Trivium detail new album „Crown In The Grave“
Hintergrund zur Entstehung des Albums, zum eigenen Studio The Hangar sowie zu den filmischen Einflüssen und kommenden Tourneen. Louder
ThePRP – Trivium's eleventh album „Crown In The Grave“
Informationen zum Musikvideo, Regisseur Pavel Trebukhin und den Produktionsdetails. Theprp.com