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Amon Amarth feiern Platz eins der deutschen Rock- und Metal-Charts

Amon Amarth stehen zu fünft vor einer dramatischen nordischen Berg- und Fjordkulisse unter dunklen Wolken; die Band trägt schwarze Metal-Outfits und blickt ernst in die Kamera.

Amon Amarth können ihren nächsten großen Charterfolg feiern. Das neue Album „The Allfather Awakens“ steigt auf Platz eins der deutschen Rock- und Metal-Charts und schafft gleichzeitig Platz vier der regulären Album-Top-100. Auch international landet die schwedische Band mit ihrem mittlerweile 13. Studioalbum weit vorne.

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Mehr als drei Jahrzehnte nach ihrer Gründung gehören Amon Amarth weiterhin zu den erfolgreichsten europäischen Metal-Bands. Das bestätigt jetzt auch die erste große Chartbilanz ihres neuen Albums.

„The Allfather Awakens“ steht aktuell an der Spitze der deutschen Rock/Metal-Charts. Wichtig dabei: Dabei handelt es sich um die Genre-Auswertung und nicht um die regulären Albumcharts. Doch auch dort kann sich das Ergebnis sehen lassen – in den deutschen Top 100 erreicht die Platte Platz vier.

Auch international geht es weit nach oben

Deutschland ist dabei längst nicht das einzige Land, in dem das Album stark startet.

In den USA, Kanada und Schweden erreicht „The Allfather Awakens“ jeweils Platz eins der Hard-Rock-Charts. In Großbritannien landet das Album auf Rang zwei der Rock-&-Metal-Albums, in Österreich auf Platz zwei der Top 40 und in der Schweiz auf Platz fünf der regulären Top 100.

Damit zeigt sich ziemlich deutlich, wie international die Fangemeinde von Amon Amarth inzwischen geworden ist.

Das 13. Studioalbum erschien Anfang Oktober

„The Allfather Awakens“ wurde am 2. Oktober 2026 über Metal Blade Records veröffentlicht.

Es handelt sich um das 13. Studioalbum der Band und umfasst zehn Songs mit einer Gesamtlaufzeit von rund 46 Minuten. Aufgenommen wurde die Platte in mehreren Sessions bei Produzent Jacob Hansen in Dänemark.

Die Trackliste reicht von „Gjallarhorn“ und „Eight Legs of Thunder“ über „We Rule the Waves“ bis zu „Raven God“, „Oden’s Hunt“ und dem abschließenden „Ascending Like an Eagle“.

Odin zieht sich wieder durch das Album

Wie schon auf zahlreichen früheren Veröffentlichungen spielen nordische Mythologie und die Figur Odin erneut eine zentrale Rolle.

Das bedeutet allerdings nicht, dass „The Allfather Awakens“ ein klassisches Konzeptalbum ist. Statt einer durchgehenden Geschichte setzt die Band auf einzelne Erzählungen über Konflikt, Opfer, Wissen und Figuren der nordischen Mythologie.

Frontmann Johan Hegg beschreibt das Bild des erwachenden Odin dabei auch als Metapher für eine Rückkehr zu Wissen, Fakten und dem bewussten Hinterfragen von Meinungen.

Mit „Upphaf“ wagt die Band etwas völlig Neues

Eine der größten Überraschungen des Albums ist „Upphaf“.

Amon Amarth veröffentlichen darauf erstmals in ihrer Karriere einen vollständig akustisch geprägten Song. Gitarrist Olavi Mikkonen hatte die musikalische Idee bereits seit mehr als zehn Jahren im Kopf, bevor die Band sie schließlich umsetzte.

Für die Lyrics griff Johan Hegg auf eine englische Übersetzung der ersten Strophen der altnordischen „Völuspá“ zurück. Inhaltlich geht es damit buchstäblich um den Ursprung der Welt.

Dass ausgerechnet eine Band, die für tonnenschwere Gitarrenriffs, Growls und riesige Festivalshows bekannt ist, plötzlich einen akustischen Song veröffentlicht, gehört definitiv zu den ungewöhnlicheren Momenten ihrer Karriere.

Der Rest bleibt trotzdem sehr deutlich Amon Amarth

Fans müssen allerdings keine komplette Stiländerung befürchten.

Songs wie „Gjallarhorn“, „We Rule the Waves“ und „Die With A War Cry“ liefern genau jene Kombination aus melodischem Death Metal, großen Refrains und nordischer Bildsprache, die Amon Amarth über Jahrzehnte geprägt hat.

Gerade diese Mischung dürfte einer der Gründe sein, warum die Band auch nach mehr als 30 Jahren noch immer problemlos große Hallen füllt.

Drei vorherige Alben waren in Deutschland sogar Nummer eins

Deutschland ist für Amon Amarth seit Jahren einer der stärksten Märkte.

Bereits „Jomsviking“ von 2016, „Berserker“ von 2019 und „The Great Heathen Army“ von 2022 erreichten jeweils Platz eins der regulären deutschen Albumcharts.

„The Allfather Awakens“ verpasst diese Spitzenposition diesmal zwar und landet auf Platz vier, führt dafür aber die deutsche Rock-/Metal-Auswertung an.

Damit setzt sich eine bemerkenswert stabile Chartserie fort.

Parallel läuft die große Europatour

Der Charterfolg fällt mitten in die aktuelle „The Allfather Awakens Tour“.

Amon Amarth sind derzeit gemeinsam mit Orbit Culture und Soilwork in Europa unterwegs. Heute, am 29. Oktober, steht Gliwice in Polen auf dem Programm. Bereits morgen geht es nach Leipzig, anschließend folgen weitere deutsche Termine.

Geplant sind unter anderem:

    1. Oktober – Leipzig

    1. Oktober – Oberhausen

    1. November – Bamberg

    1. November – Berlin

    1. November – München

Danach geht die Tour unter anderem nach Mailand, Zürich, Barcelona, Madrid und Lissabon weiter.

Die Bühnenshow wird ebenfalls größer

Für die aktuelle Tour haben Amon Amarth eine neue Bühnenproduktion angekündigt.

Der Veranstalter spricht von einem erweiterten Set mit aufwendiger Inszenierung, Ritual-Atmosphäre und Feuer. Genau diese Mischung aus Konzert und Wikinger-Spektakel gehört mittlerweile fast genauso fest zur Identität der Band wie die Musik selbst.

Und natürlich dürfte auch das berühmte Rudern des Publikums wieder dazugehören.

Von Tumba in die internationalen Charts

Amon Amarth wurden 1992 im schwedischen Tumba gegründet.

Seitdem entwickelte sich die Band von einem vergleichsweise klassischen Melodic-Death-Metal-Projekt zu einem internationalen Festival- und Arena-Act. Johan Hegg, Olavi Mikkonen, Johan Söderberg, Ted Lundström und Jocke Wallgren gehören heute zu den bekanntesten Vertretern des europäischen Metal.

Der aktuelle Charterfolg zeigt, dass diese Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen ist.

Odin ist wach – und die Charts offenbar auch

Platz eins in den deutschen Rock- und Metal-Charts.

Platz vier in den regulären deutschen Albumcharts.

Spitzenpositionen in mehreren weiteren Ländern.

Für eine Band, die seit mehr als drei Jahrzehnten existiert, ist das alles andere als selbstverständlich.

Amon Amarth haben ihren Sound längst gefunden.

Aber „The Allfather Awakens“ zeigt ziemlich eindrucksvoll, dass damit noch lange nicht Schluss sein muss.

Der Allvater ist erwacht – und ziemlich viele Metal-Fans offenbar gleich mit.

Quellen

  • Amon Amarth – offizieller Shop: Veröffentlichung am 2. Oktober 2026, 13. Studioalbum und Trackliste.

  • Apple Music – Albumhintergrund, Entstehung von „Upphaf“ und Johan Heggs Aussagen zur thematischen Ausrichtung.

  • Blabbermouth, 28. Oktober 2026 – internationale Chartplatzierungen und Platz eins der deutschen Rock/Metal-Charts.

  • SoundChecker Köln, 28. Oktober 2026 – Platz eins Rock/Metal und Platz vier der deutschen Top 100.

  • Time For Metal – Albumhintergrund, Bandbesetzung und aktuelle Europatour.

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