Wir bleiben strikt bei unserem Ablauf. Jetzt folgt ausschließlich Schritt A: Überschrift → Kurzbeschreibung → vollständiger Artikel → Quellen. Eine wichtige Aktualisierung gegenüber deinem Arbeitstitel: Steven Soderbergh soll nicht nur übernehmen – sein vorübergehender Einsatz wurde inzwischen offiziell bestätigt. Matt Reeves bleibt aber ausdrücklich Regisseur des Films.
„The Batman 2“: Steven Soderbergh übernimmt vorübergehend die Regie – Matt Reeves bleibt an BordKurzbeschreibung:
Überraschender Wechsel am Set von „The Batman: Part II“: Oscarpreisträger Steven Soderbergh übernimmt für die letzten Wochen der Hauptdreharbeiten die Regie, während Matt Reeves wegen einer privaten Familienangelegenheit pausiert. Einen dauerhaften Regiewechsel gibt es allerdings nicht. Reeves bleibt Regisseur, arbeitet mit Soderbergh eng zusammen und soll für die Postproduktion zurückkehren. Robert Pattinsons zweiter Einsatz als Batman soll weiterhin im Februar 2028 ins Kino kommen.
Gotham bekommt plötzlich einen zweiten Regisseur
Wenn während der Produktion eines großen Superheldenfilms plötzlich ein anderer Regisseur am Set auftaucht, schrillen bei Fans normalerweise ziemlich schnell sämtliche Alarmglocken.
Nachdrehs?
Kreative Differenzen?
Studiointervention?
Kompletter Regiewechsel?
Bei „The Batman: Part II“ ist die Situation glücklicherweise deutlich weniger dramatisch.
Steven Soderbergh übernimmt vorübergehend die Regie bei den verbleibenden Wochen der Hauptdreharbeiten.
Der Grund ist keine kreative Auseinandersetzung mit Warner Bros. oder DC Studios.
Regisseur und Co-Autor Matt Reeves musste die laufenden Dreharbeiten wegen einer privaten Familienangelegenheit unterbrechen.
Mehr Details dazu wurden nicht veröffentlicht.
Und genau dabei sollte es auch bleiben.
Wichtig für den Film ist:
Reeves verlässt „The Batman: Part II“ nicht.
Matt Reeves stellt selbst klar: Ich gehe nicht
Die Nachricht sorgte zunächst für erhebliche Unsicherheit.
Gerade weil „The Batman: Part II“ ohnehin eine ungewöhnlich lange Produktionsgeschichte hinter sich hat, wurde aus der vorübergehenden Pause schnell die Frage:
Steigt Matt Reeves komplett aus?
Seine Antwort darauf fällt eindeutig aus.
Reeves stellte öffentlich klar, dass er den Film nicht verlässt.
Er sei Steven Soderbergh vielmehr sehr dankbar dafür, ihm in dieser schwierigen Situation zu helfen und die Hauptdreharbeiten zu Ende zu bringen.
Auch James Gunn, Co-Chef von DC Studios, machte anschließend noch einmal deutlich:
Matt Reeves bleibt der Regisseur von „The Batman: Part II“.
Soderbergh springt ein.
Er ersetzt ihn nicht dauerhaft.
Das ist ein ziemlich wichtiger Unterschied.
Steven Soderbergh kam offenbar selbst mit dem Angebot
Besonders interessant ist, wie diese ungewöhnliche Zusammenarbeit zustande gekommen ist.
Nach Angaben des Studios bot Steven Soderbergh selbst seine Hilfe an.
Der Regisseur sei ein Bewunderer von Reeves' Arbeit und habe sich bereit erklärt, die letzten Wochen der Hauptdreharbeiten zu übernehmen.
DC Studios unterstützt diese Lösung.
Das erklärte Ziel lautet dabei ausdrücklich nicht:
Jetzt machen wir daraus einen Steven-Soderbergh-Batman.
Ganz im Gegenteil.
Soderbergh soll so arbeiten, dass sich das neu gedrehte Material nahtlos in Reeves' bereits vorhandenen Film einfügt.
Er selbst beschreibt Reeves' Arbeit an „The Batman“ als sehr bewusst, präzise und konsequent.
Seine Aufgabe bestehe nun darin, gemeinsam mit Reeves und dessen Team Material zu produzieren, mit dem Reeves später seinen Film fertigstellen könne.
Eigentlich ist Soderbergh damit gerade einer der prominentesten Aushilfsregisseure der Filmgeschichte.
Die beiden Regisseure bleiben miteinander in Kontakt
Der Übergang bedeutet außerdem nicht, dass Matt Reeves jetzt vollständig von der Produktion abgeschnitten ist.
Warner Bros. und DC Studios erklären, dass Reeves und Soderbergh eng zusammenarbeiten werden.
Auch Schauspieler und Crew sollen weiter nach Reeves' bestehender Vision arbeiten.
Das ist deshalb wichtig, weil ein Film wie „The Batman: Part II“ visuell extrem stark durch seine Regie geprägt wird.
Kamerabewegung.
Licht.
Tempo.
Schauspiel.
Bildkomposition.
Atmosphäre.
Wenn mitten während einer Produktion plötzlich jemand vollständig seinen eigenen Stil durchsetzen würde, könnte das Ergebnis im schlimmsten Fall tatsächlich wie zwei unterschiedliche Filme wirken.
Genau das soll hier verhindert werden.
Soderbergh übernimmt lediglich die letzten Drehwochen
Der Zeitpunkt hilft dabei.
„The Batman: Part II“ befindet sich nicht am Anfang der Produktion.
Ein großer Teil des Films ist bereits gedreht.
Steven Soderbergh übernimmt die letzten Wochen der sogenannten Principal Photography, also der regulären Hauptdreharbeiten.
Entertainment Weekly berichtet, dass ungefähr zwei Drittel der Produktion bereits abgeschlossen seien.
Andere Berichte sprechen ebenfalls ausdrücklich von der finalen Drehphase.
Der visuelle und inszenatorische Rahmen des Films steht damit längst.
Soderbergh übernimmt kein leeres Blatt.
Er steigt in einen Film ein, dessen Stil bereits von Reeves definiert wurde.
Danach soll Matt Reeves zurückkehren
Besonders entscheidend:
Für die Postproduktion soll Matt Reeves wieder übernehmen.
Dann beginnt ohnehin eine Phase, die bei einem Film dieser Größenordnung enorm wichtig ist.
Schnitt.
Visuelle Effekte.
Musik.
Ton.
Farbkorrektur.
Nachbearbeitung.
Möglicherweise zusätzliche Aufnahmen.
Gerade dort entsteht schließlich ein erheblicher Teil des endgültigen Films.
Selbst wenn Soderbergh jetzt mehrere Wochen am Set führt, bleibt Reeves damit die entscheidende kreative Instanz für die fertige Kinofassung.
Wer also Angst hatte, dass aus „The Batman 2“ plötzlich „Ocean's Eleven mit Cape“ wird:
Das ist nicht der Plan.
Obwohl ein Batman-Film, in dem Bruce Wayne mit zehn Leuten einen perfekt geplanten Casinoüberfall durchführt, zumindest eine interessante Nebenidee wäre.
Soderbergh ist für diese Aufgabe erstaunlich geeignet
Die Wahl wirkt außerdem weniger merkwürdig, wenn man sich Steven Soderberghs Karriere anschaut.
Der Regisseur gewann für „Traffic“ einen Oscar.
Zu seinen bekanntesten Filmen gehören:
„Ocean's Eleven“,
„Erin Brockovich“,
„Contagion“,
„Magic Mike“,
„Logan Lucky“
und zuletzt unter anderem „Black Bag“.
Soderbergh ist bekannt dafür, vergleichsweise schnell und effizient zu drehen.
Häufig übernimmt er neben der Regie sogar selbst Kamera und Schnitt.
Er versteht Produktionsabläufe entsprechend nicht nur aus klassischer Regieperspektive.
Und er hat Erfahrung damit, sich in bereits laufende Projekte einzufügen.
Für eine Situation, in der jemand kurzfristig die verbleibenden Dreharbeiten eines riesigen Films übernehmen muss, könnte das ziemlich hilfreich sein.
Robert Pattinson hatte die Pause bereits bestätigt
Bevor Soderberghs Einstieg bekannt wurde, hatte Robert Pattinson bereits öffentlich über die Unterbrechung gesprochen.
Bei einer Filmpremiere in London bestätigte der Batman-Darsteller, dass die Produktion für eine Weile pausieren werde.
Gleichzeitig vermittelte er allerdings nicht den Eindruck, dass der Film grundsätzlich in Schwierigkeiten steckt.
Man werde die Situation lösen.
Jetzt wissen wir, wie.
Statt die komplette Mannschaft möglicherweise wochen- oder monatelang warten zu lassen, wird weitergedreht.
Nur vorübergehend mit einem anderen Mann auf dem Regiestuhl.
Gedreht wird bereits seit dem Sommer
Nach jahrelanger Vorbereitung begannen die Hauptdreharbeiten zu „The Batman: Part II“ im Juni 2026.
Ein großer Teil entsteht erneut in Großbritannien.
Warner Bros. Studios Leavesden spielen dabei eine zentrale Rolle.
Für Außenaufnahmen wurde außerdem an verschiedenen Orten in England und Schottland gedreht.
Besonders sichtbar war die Produktion in Glasgow.
Die schottische Stadt wurde erneut in Gotham City verwandelt.
Straßenschilder.
Gotham-Polizeifahrzeuge.
Amerikanisch wirkende Ladenfronten.
Künstlicher Schnee.
Weihnachtsdekoration.
Und natürlich Dreharbeiten mit Fahrzeugen und Stuntteams.
Wer im August zufällig durch Glasgow laufen wollte, konnte zeitweise deutlich leichter nach Gotham kommen als nach Hause.
Robert Pattinson zieht wieder das Batman-Kostüm an
Im Mittelpunkt steht natürlich erneut Robert Pattinson als Bruce Wayne alias Batman.
Seine Version der Figur wurde 2022 mit „The Batman“ eingeführt.
Dieser Bruce Wayne befand sich damals noch vergleichsweise früh in seiner Karriere als maskierter Verbrechensbekämpfer.
Er war düster.
Besessen.
Sozial ungefähr auf dem Niveau eines Menschen, der freiwillig jeden Smalltalk abschafft.
Und noch weit davon entfernt, jene kontrollierte öffentliche Bruce-Wayne-Persönlichkeit zu besitzen, die viele andere Batman-Versionen zeigen.
Matt Reeves hat bereits angedeutet, dass die Fortsetzung stärker mit genau dieser Seite der Figur arbeiten soll.
Nicht nur Batman.
Sondern Bruce Wayne.
Auch bekannte Figuren aus dem ersten Film kehren zurück
Zum bestätigten beziehungsweise breit berichteten Ensemble gehören erneut mehrere bekannte Figuren.
Jeffrey Wright kehrt als Jim Gordon zurück.
Andy Serkis spielt erneut Alfred Pennyworth.
Colin Farrell ist wieder als Oz Cobb alias Penguin dabei.
Nach dem ersten Film bekam Farrells Figur bekanntlich sogar ihre eigene HBO-Serie „The Penguin“.
Diese Serie ist nicht einfach ein komplett losgelöstes Spin-off.
Sie dient als Verbindung zwischen den beiden Batman-Filmen.
Die Ereignisse nach dem Chaos des ersten Films haben Gotham verändert.
Und genau in dieser veränderten Stadt geht die Geschichte weiter.
Dazu kommen mehrere prominente Neuzugänge
Auch der neue Cast ist inzwischen erheblich gewachsen.
Zu den angekündigten Neuzugängen gehören unter anderem:
Scarlett Johansson,
Sebastian Stan,
Charles Dance,
Sebastian Koch
und Brian Tyree Henry.
Bei einigen Rollen kursieren inzwischen zahlreiche Berichte und Spekulationen darüber, welche Comicfiguren sie spielen könnten.
Hier lohnt sich allerdings etwas Zurückhaltung.
Nicht jede im Internet herumgereichte Rollenzuordnung wurde von Warner Bros. oder DC Studios offiziell bestätigt.
Und gerade bei einem Film, dessen Handlung bewusst geheim gehalten wird, verändert sich die Gerüchtelage praktisch wöchentlich.
Die Beteiligung der Schauspieler ist wesentlich besser abgesichert als manche konkrete Figurenbezeichnung.
Matt Reeves hält die Geschichte weiterhin unter Verschluss
Über den eigentlichen Plot ist erstaunlich wenig bekannt.
Reeves schrieb das Drehbuch erneut gemeinsam mit Mattson Tomlin.
Die Geschichte soll stärker in Bruce Waynes Persönlichkeit eintauchen.
Außerdem hatte Reeves bereits angedeutet, einen Gegner beziehungsweise eine Richtung erkunden zu wollen, die man so bislang noch nicht in einem Batman-Kinofilm gesehen habe.
Was genau das bedeutet?
Weiterhin geheim.
Natürlich gibt es inzwischen ungefähr genug Fan-Theorien, um Gotham mit Papier auszukleiden.
Court of Owls.
Hush.
Two-Face.
Neue Versionen bekannter Figuren.
Komplett andere Schurken.
Bestätigt ist davon deutlich weniger, als manche Überschriften vermuten lassen.
„The Batman“ hat die Messlatte ziemlich hoch gelegt
Der erste Film erschien 2022.
Matt Reeves entschied sich bewusst gegen den typischen Aufbau eines großen Superhelden-Blockbusters.
„The Batman“ funktionierte teilweise stärker wie ein düsterer Detektivthriller.
Bruce Wayne und Jim Gordon untersuchten die Mordserie des Riddlers.
Gotham war schmutzig.
Dauernd regnete es.
Niemand schien besonders gut zu schlafen.
Und selbst Tageslicht sah irgendwie deprimierend aus.
Der Film spielte weltweit mehr als 770 Millionen US-Dollar ein und etablierte Pattinsons Batman als eigenständige Filmwelt.
Später setzte „The Penguin“ diese Geschichte erfolgreich fort.
Damit sind die Erwartungen an Teil zwei entsprechend hoch.
Und der Film hat ohnehin schon genügend Verzögerungen hinter sich
Die Fortsetzung sollte ursprünglich deutlich früher erscheinen.
Mehrfach wurde der Kinostart verschoben.
Unter anderem wirkten sich die Hollywood-Streiks von 2023 auf die Entwicklung aus.
Später benötigten Reeves und Tomlin zusätzliche Zeit für das Drehbuch und die Vorbereitung.
Inzwischen lautet der aktuelle US-Kinotermin:
18. Februar 2028.
Für Deutschland wird derzeit ebenfalls ein Start im Februar 2028 erwartet.
Nach der jetzigen Produktionsänderung gibt es bislang keine neue Verschiebung.
Genau deshalb ist Soderberghs Einsatz wahrscheinlich auch organisatorisch so wichtig.
Statt den Dreh auf unbestimmte Zeit komplett anzuhalten, können die verbleibenden Szenen fertiggestellt werden.
Aus einer ungewöhnlichen Situation wird eine ziemlich kollegiale Lösung
Eigentlich steckt hinter der großen Schlagzeile also eine überraschend unspektakuläre Geschichte.
Ein Regisseur muss aus privaten Gründen pausieren.
Ein anderer hochkarätiger Regisseur bietet seine Hilfe an.
Das Studio stimmt zu.
Beide arbeiten zusammen.
Danach übernimmt der ursprüngliche Regisseur wieder.
Keine kreative Schlammschlacht.
Kein öffentliches Studiochaos.
Keine gegenseitigen Vorwürfe.
Zumindest nach allem, was derzeit bekannt ist.
In Hollywood ist das fast schon die ungewöhnlichere Meldung.
Steven Soderbergh dreht – aber es bleibt Matt Reeves' Batman
Und genau das ist der wichtigste Punkt.
Steven Soderbergh übernimmt die letzten Wochen der Dreharbeiten von „The Batman: Part II“.
Er übernimmt aber nicht dauerhaft den Film.
Matt Reeves bleibt Regisseur.
Er bleibt kreativ involviert.
Er arbeitet mit Soderbergh zusammen.
Und er soll die Postproduktion übernehmen und seinen Film fertigstellen.
Damit bekommt Gotham für kurze Zeit einen neuen Mann hinter der Kamera.
Aber wenn Robert Pattinson im Februar 2028 wieder aus den Schatten tritt, soll weiterhin eindeutig erkennbar sein:
Das ist Matt Reeves' Batman.
Quellen
Variety – „Steven Soderbergh to Help Finish ‘The Batman 2’ Filming After Matt Reeves Stepped Away for Family Matter“, 16. Oktober 2026
Variety bestätigt Soderberghs vorübergehenden Einsatz für die letzten Wochen der Hauptdreharbeiten. Ein Sprecher von DC Studios erklärt, dass Reeves und Soderbergh eng zusammenarbeiten sollen, um Reeves' Vision fertigzustellen. Variety Australia
Entertainment Weekly – „Steven Soderbergh stepping in to help complete ‘The Batman Part II’“, 16. Oktober 2026
Hintergrund zur Produktionspause, Soderberghs Rolle und Reeves' geplanter Rückkehr für die Postproduktion. Laut EW waren etwa zwei Drittel des Films bereits gedreht. EW.com
People – „Steven Soderbergh Will Take Over from Matt Reeves to Direct the Remainder of Robert Pattinson's Batman Sequel“, 16. Oktober 2026
Bestätigung der vorübergehenden Übergabe sowie Reeves' Aussage, dass er das Projekt nicht verlässt. Außerdem Hintergrund zu Robert Pattinsons Reaktion auf die Produktionspause. People.com
DC Studios / James Gunn – Klarstellung zur Regie
James Gunn stellte nach der Bekanntgabe ausdrücklich klar, dass Matt Reeves Regisseur von „The Batman: Part II“ bleibt und Soderbergh ihm lediglich hilft, seine Vision fertigzustellen. ComicBook.com
The Independent – Dreharbeiten in Glasgow, August 2026
Dokumentation der Außenaufnahmen in Glasgow mit Gotham-Schildern, Polizeifahrzeugen, künstlichem Schnee und umgebauten Straßenzügen. The Independent
Entertainment Weekly – „The Batman: Part II“ auf 2028 verschoben, Juli 2026
Bestätigung des aktuellen US-Kinostarts am 18. Februar 2028 sowie Hintergrund zu Robert Pattinsons Rückkehr und dem Ensemble des Films. EW.com